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Statt Training gab‘s erstmal einen Schocker auf Video

VfL Wolfsburg Statt Training gab‘s erstmal einen Schocker auf Video

Gestern Vormittag wurde beim VfL nicht trainiert. Stattdessen hatte Trainer Dieter Hecking ein Video dabei, zog sich mit den Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zurück - und ließ sie erst nach 90 Minuten Horrorfilm-Show und Krisensitzung wieder gehen.

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Nicht schön anzusehen: Gestern mussten sich die VfLer nochmal Bilder von der zweiten Halbzeit in Braunschweig angucken.

Quelle: Photowerk (cc)

Zwei Klatschen in Folge und dann das enttäuschende 1:1 im Derby bei Eintracht Braunschweig - darum Klartext und unschöne Bilder, auch Manager Klaus Allofs war dabei. Im Mittelpunkt: Bewegtbilder von der erbärmlichen Vorstellung in der zweiten Halbzeit in Braunschweig, vom schlimmen Gegentor und vom nicht mehr stattfindenden Spiel nach vorn. Ein Video-Schocker vorm Mittagessen, aufbereitet von Co-Trainer Andries Jonker.

„Wir haben die Dinge thematisiert, schließlich haben wir in Hoffenheim und gegen die Bayern verloren, haben dabei noch viele Tore kassiert. Und das Unentschieden in Braunschweig war auch eine gefühlte Niederlage. Man muss da nicht brillant spielen, aber man muss zu Null spielen“, so Manager Klaus Allofs zu den Inhalten der Mammut-Sitzung.

Es ging auch um „grundlegende Dinge, um Sachen, die schon seit längerem angesprochen werden mussten“, sagte Hecking. Dem Coach behagt nicht, dass sein Team auf dem Platz die Geschlossenheit verliert. So wie am Samstag in der zweiten Halbzeit in Braunschweig. „Die Mängelliste war lang“, so der VfL-Trainer.

Zunächst hatten Allofs und er gesprochen, dann durften sich die Profis äußern. „Die Wände haben aber nicht gewackelt“, so Allofs. Der Manager gab jedoch zu: „Wenn die Sitzung direkt nach dem Derby gewesen wäre, dann wäre das ganz sicher so gewesen.“ Trotzdem gab‘s „eine klare Ansage“, meinte der Manager und fügte hinzu: „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, wie gut wir Fußball spielen können. Diese Fähigkeiten haben wir ins Gedächtnis gerufen.“

eh/apa

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