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Statt Pause nach Andorra

VfL Wolfsburg Statt Pause nach Andorra

930 Minuten - Kevin De Bruyne hat in dieser Saison jedes Pflichtspiel des VfL vom Anpfiff bis zum Ende komplett miterlebt. Eigentlich würde sich der Spielmacher des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten mal eine Pause wünschen. Doch nun muss er mit der belgischen Nationalmannschaft zweimal ran.

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Immer dabei und immer mittendrin: VfL-Spielmacher Kevin De Bruyne (r.) stand in jeder Pflichtspiel-Minute auf dem Platz und muss heute Abend für Belgien ran.

Einmal 120 Minuten mit Elfmeterschießen im DFB-Pokal, zwei Partien in der Europa League und sieben Spiele in der Liga - De Bruyne verpasste keine Sekunde. „Ich habe körperlich keine spürbaren Probleme“, sagt der Offensivmann zwar. Aber: „Es ist dennoch immer noch wichtig, Ruhephasen zu bekommen.“ Die gab‘s bisher beim VfL nicht - an De Bruyne wurde vorbeirotiert. Der Dauer-Spieler versteht‘s: „Warum ich jede Minute auf dem Platz stand? Ich denke, weil wir in keinem Spiel früh mit 3:0 geführt hatten...“

Soll wohl heißen: Der Belgier ist aktuell zu wichtig für den VfL, als dass Trainer Dieter Hecking auf ihn verzichten könnte. Zuletzt war De Bruyne in der Tat sehr stark. „Ich bin nicht in meiner Bestform. Aber ich bin auf einem guten Weg. Der Start mit dem VfL war auch für mich schwierig. Aber ich fühle, dass ich mich von Spiel zu Spiel verbessert habe“, meint er selbst.

Beim VfL ist an diesem Wochenende Pause. Stattdessen beginnt De Bruyne mit Belgien in der EM-Quali. Heute geht‘s gegen Andorra. „Es ist wichtig, dass wir schnell spielen. Ein frühes Tor dürfte die Entscheidung für uns sein.“ Allerdings ist der Druck auf die Roten Teufel gewachsen. Inzwischen zählen sie zu den Topteams in Europa. „Dass wir Favorit in der Gruppe sind, macht es nicht schwieriger“, so De Bruyne. „Sicherlich werden einige Mannschaften ihren Stil gegen uns ändern und defensiver spielen. Das ist von Andorra oder Wales in unserer Gruppe schon zu erwarten.“

rs

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