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Starkes Schürrle-Debüt: 3:0 gegen Hoffenheim

VfL Wolfsburg Starkes Schürrle-Debüt: 3:0 gegen Hoffenheim

Es war weniger als sonst, was der VfL am Samstag zeigte. Aber dass dem Wolfsburger Bundesligsten auch eine mittelmäßige Leistung reicht, um 1899 Hoffenheim mit 3:0 (2:0) zu schlagen, zeigt vor allem eines: Dieser VfL hat ganz, ganz viel Qualität!

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Wolfsburgs Neuzugang Andre Schürrle (l.) und seine Mitspieler feiern ihr drittes Tor im Bundesliga-Heimspiel 1899 Hoffenheim.

Quelle: afp

Und diese Qualität zeigte sich in diesem Spiel vor allem dank Kevin De Bruyne (zwei Tore), Bas Dost (ein Tor, eine Vorlage) – und André Schürrle (zwei Vorlagen).

Schade: Trotz Weltmeister-Einkauf waren nur 26.400 Zuschauer da, Fußball-Euphorie sieht anders aus. Euphorisch ging es dagegen auf dem Platz zu, wo Schürrle nach gut zwei Minuten die Führung durch Dost auflegte. Als De Bruyne nach einem Lattenknaller von Schürrle per Kopf nachlegte, war alles gelaufen – eigentlich.

Doch danach begann die Phase, die dem VfL durchaus Sorgen machen darf. Mehr und mehr Zweikämpfe gingen weg, mehr und mehr gewann der Gast vor allem im Zentrum vor dem Wolfsburger Tor die Oberhand.

Der VfL Wolfsburg gewann mit dem 32-Millionen-Euro-Neuzugang André Schürrle gegen 1899 Hoffenheim mit 3:0 (2:0) und festigte damit den zweiten Tabellenplatz als erster Verfolger von Bayern München.

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Und während Hoffenheim vor der Pause nur zu Verlegenheits-Abschlüssen gekommen war, wurden die Chancen nach dem Seitenwechsel hochkarätiger. Zweimal rettete Diego Benaglio mit herausragenden Paraden, dann half der Schiri, als er zweimal nicht auf Elfmeter entschied – nach einem Foul von Robin Knoche an Kevin Volland hätte es zwingend Strafstoß geben müssen, nach einem vermeintlichen Handspiel Knoches zumindest Strafstoß geben können. „Fahrig und unkonzentriert“ fand Trainer Dieter Hecking die VfL-Leistung nach der Pause.

Ein tolles De-Bruyne-Tor sorgte dafür, dass es am Ende ein souveräner Sieg war – ein Sieg der  wahnsinnigen Qualität, die in diesem Kader steckt und die durch Schürrle (leitete das dritte Tor mit einer Balleroberung ein) noch mal zugenommen hat.  Man sagt immer: Form schlägt Klasse. Am Samstag hat Klasse Form geschlagen. Und die Klasse des VfL kann sich in dieser Saison wirklich sehen lassen.

apa

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