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Starke Standards, wenig Spiel

VfL Wolfsburg Starke Standards, wenig Spiel

Das Siegtor in Augsburg: So wichtig für den VfL – und so typisch. Denn wie bei Luiz Gustavos Kopfballtreffer ist Wolfsburgs Fußball-Bundesligist in dieser Saison vor allem bei Standard-Situationen gefährlich. Spielerisch kommt er dagegen selten zu Treffern.

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Eines der drei einzigen herausgespielten Pflichtspieltore des VfL in dieser Saison: Stefan Kutschke trifft gegen Schalke.

14 Pflichtspieltreffer hat der VfL in dieser Saison erzielt, nicht weniger als acht (!) davon nach oder durch Standards. Auch Gustavos Siegtreffer in Augsburg wurde von Ricardo Rodriguez per Freistoß vorgelegt. Die Kehrseite der Medaille: Magere drei (!) der 14 VfL-Tore waren wirklich herausgespielt, zwei davon waren zudem von eher geringer Wichtigkeit: Das letzte Tor beim 4:0 gegen Schalke und der Ehrentreffer bei der Niederlage in Leverkusen.

Im Training gestern standen darum unter anderem auch wieder die Offensiv-Abläufe auf dem Programm. VfL-Trainer Dieter Hecking: „Wir arbeiten daran, möglichst viel Personal im Strafraum zu haben – um schon aufgrund der Anzahl mehr Möglichkeiten zu haben. Das müssen wir einfordern.“ Denn er weiß: „Wir bekommen zwar oft Komplimente für unser Spiel, aber wir wissen, dass wir manchmal die Konsequenz im letzten Drittel nicht haben. Es gab Spiele, da waren wir 40 Mal bis zur Grundlinie durch – aber passiert ist nichts.“

Spielerisch soll mehr passieren – aber die Stärke bei Standards wird wichtig bleiben. „Ich habe das Gefühl, dass in der Liga gerade viele Mannschaften so ungefähr ein Level haben“, so Hecking, „und dann entscheiden Kleinigkeiten, zu denen die Standards umso mehr dazu gehören. Und wenn man diese Qualität hat, dann muss man die nutzen.“

apa

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