Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Spitzenspiel: Hecking im Gladbach-Fieber

VfL Wolfsburg Spitzenspiel: Hecking im Gladbach-Fieber

Aus der Europa League ist der VfL raus - und die Zukunft heißt Champions League. Morgen (17.30 Uhr) kann der Wolfsburger Fußball-Bundesligist dem Ziel im Spitzenspiel gegen Borussia Mönchengladbach schon sehr nahe kommen. „Ich fiebere der Partie entgegen“, sagt Coach Dieter Hecking.

Voriger Artikel
In Neapel: Steinwürfe und Fan-Schikanen
Nächster Artikel
Schäfer und der Traum vom Finale

Der Zweite (VfL) beim Vierten (Gladbach): Guilavogui (l.) ist beim Top-Spiel sicher dabei, der Einsatz von De Bruyne (r.) wackelt mächtig.

Quelle: imago sportfotodienst

Die Lage ist so: Der VfL hat sieben Punkte Vorsprung vor Gladbach auf Platz vier, mit einem Sieg morgen am Niederrhein wären es zehn - bei nur vier verbleibenden Spielen. Und in zwei Wochen müssen die Borussen noch das Derby gegen den Tabellendritten Leverkusen spielen. Hecking fasst die Situation so zusammen: „Wir haben die Chance, einen großen Schritt in Richtung direkter Champions-League-Quali zu machen.“ Doch der 50-Jährige erklärt auch: „Gladbach kann sich zu Recht Hoffnungen machen, mit uns in der nächsten Saison in der Königsklasse dabei zu sein.“

Die Borussia ist seit neun Spielen in der Liga unbesiegt. Einfach wird’s also nicht - und mit Blick auf die Verletztenliste richtig schwer. Ob Vieirinha (Schüttelfrost), André Schürrle (Schleudertrauma) und Kevin De Bruyne (Prellung) mitwirken können, entscheidet sich erst heute. Tendenz: unwahrscheinlich. Gestern konnte das Trio nicht mittrainieren. „Es wird sehr, sehr eng“, sagt Hecking. Für De Bruyne wird dann wieder Maxi Arnold beginnen. „Er hat das in Neapel über weite Strecken ordentlich gemacht“, lobt der Coach.

Ganz nebenbei könnte Gladbach die Bayern übrigens auf dem Sofa zum Meister machen. Wenn der VfL verliert, reicht den Münchnern im Heimspiel heute gegen Hertha BSC schon ein Punkt, um am Sonntagabend den Titel zu feiern. Der VfL hat es in der Hand, die Meisterparty zu verschieben - und sich selbst mit der fast perfekten Champions-League-Quali ein Geschenk zu machen.

tik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell