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Spion Hasebe gibt Nürnberg Tipps

VfL Wolfsburg Spion Hasebe gibt Nürnberg Tipps

Mit Nürnbergs Ex-Trainer Dieter Hecking hat der VfL einen Kenner des heutigen Gegners. Doch auch der Club hat einen Spion in seinen Reihen. Mittelfeldspieler Makoto Hasebe sagt vor dem Wiedersehen mit Wolfsburg: „Ich weiß alles und kann meinem neuen Team gute Tipps geben.“

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So war‘s sechs Jahre lang: Makoto Hasebe kämpfte mit dem VfL um Titel und gegen den Abstieg.

Das haben die Nürnberger auch nötig. „Wir wollen natürlich gewinnen. Unter dem neuen Trainer haben wir gut gespielt, sind jetzt offensiver. Jetzt fehlt nur ein Sieg, dann kommt das Selbstvertrauen zurück“, hofft Hasebe, der mit dem VfL 2009 Meister wurde und danach mit ihm in den Keller rutschte.

Dort ist er nun auch mit dem Club, während die Wolfsburger oben stehen. „Das ist aber nicht schlimm für mich. Ich freue mich, dass der VfL erfolgreich ist. Eigentlich muss das immer so sein“, so der Japaner, der in Wolfsburg oft Rechtsverteidiger spielen musste, nun aber auf seiner Wunschposition im zentralen Mittelfeld ran darf. „Deshalb war der Wechsel im Sommer für mich richtig“, sagt Hasebe. „Ich muss immer spielen. Das ist gut für die Nationalmannschaft und für mein Leben. Ich möchte Spaß am Fußball haben. In Wolfsburg hatte ich sechs Spieler als Konkurrenten im Mittelfeld. Das war mir einfach zu viel.“

In Nürnberg ist er glücklicher - bis auf die Ergebnisse, die noch nicht passen. „Es ist eine schwierige Situation, und nun geht es gegen meinen Ex-Klub. Ich hoffe, dass wir da den ersten Sieg einfahren“, meint Hasebe, der sich dem VfL aber immer noch verbunden fühlt: „Ich telefoniere oft mit Marcel Schäfer und werde nach dem Spiel in die Wolfsburger Kabine gehen.“ Vielleicht sogar als Sieger und Torschütze? Hasebe lachend: „Ein Tor gegen den VfL wäre etwas ganz Besonderes - und ich würde es auch bejubeln.“

rs

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