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Son gegen Koo: Das Korea-Duell

VfL Wolfbsurg Son gegen Koo: Das Korea-Duell

Am Dienstag spielten die beiden noch gemeinsam in Seoul für Südkorea. Heute stehen sich VfL-Mittelfeldspieler Ja-Cheol Koo und Leverkusens Stürmer Heung-Min Son als Kontrahenten in der Fußball-Bundesliga gegenüber.

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Zimmerkollegen sind heute Gegener: Heung-Min Son (l.) und Ja-Cheol Koo.

Quelle: imago sportfotodienst

Um ein Haar wären beide sogar heute für den VfL aufgelaufen. Denn als der Hamburger SV seine Sturm-Rakete Son im Sommer auf den Markt geworfen hatte, buhlte auch der VfL um den Nationalspieler. „Das Interesse war soweit, dass man sich unterhalten hat“, erinnert sich Wolfsburgs Manager Klaus Allofs. „Die Ablöse hätten wir gestemmt.“

Son tendierte auch schon zu einem Wechsel nach Wolfsburg, doch Leverkusen hatte die stärkeren sportlichen Argumente. Allofs: „Er hat sich für die Champions League entschieden. Das muss man verstehen.“

Koo und Son im VfL-Angriff - das hätte den beiden Kumpels gefallen. So aber müssen sie ihre Freundschaft 90 Minuten ruhen lassen, denn es geht um einiges. „Es ist immer so: Derjenige, der verliert, muss sich die Sprüche des anderen anhören“, schildert Koo schmunzelnd. „Da möchte ich lieber der sein, der die Witze machen darf.“

Kennengelernt hatten sich die beiden bei einem Trainingslager der Nationalmannschaft. „Ich war das erste Mal dabei, alles war neu für mich. Koo ist auf mich zugekommen und hat mir geholfen. Das werde ich ihm nie vergessen“, schildert Son. Der Ex-Hamburger revanchierte sich, als Koo in die Bundesliga wechselte. „Er hat mir sehr viele Tipps gegeben“, sagt der VfLer.

Seitdem teilen sich die beiden bei Länderspiel-Reisen oft ein Zimmer - und veralbern die Kollegen mit ihren Sprachkenntnissen. Son verrät: „Manchmal machen wir in der Kabine Witze auf Deutsch, damit uns die anderen nicht verstehen.“

rs

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