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So verrückt waren die Spiele in Hoffenheim

VfL Wolfsburg So verrückt waren die Spiele in Hoffenheim

Nicht weniger als 25 Tore, drei Platzverweise, ein Manager-Debüt und einer der größten Skandale der VfL-Geschichte: Die vergangenen fünf Spiele bei 1899 Hoffenheim hatten es in sich. Am Samstag (15.30 Uhr) spielt der Wolfsburger Fußball-Bundesligist wieder in Sinsheim.

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25 Tore, drei Platzverweise: Im Kraichgau knallt‘s mit dem VfL immer

Quelle: Fotos: Archiv

Und was passiert jetzt bei Hoffenheim? Eigentlich hat es alles schon gegeben – und zwar in der jüngsten Vergangenheit der beiden Klubs. Besonders bitter in Erinnerung ist der letzte Auftritt des VfL bei Hoffenheim geblieben. Mit 2:6 kam die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking im März dort unter die Räder, verlor zudem noch Christian Träsch mit einer Roten Karte.

Fast sinnbildlich war das für Duelle zwischen dem VfL und 1899. Im Schnitt fielen in den vergangenen fünf Spielen fünf Tore. Aber die Wolfsburger hatten sogar öfter das bessere Ende für sich. Zwei Siege in der Bundesliga und einer im Pokal stehen für den VfL zu Buche.

Schützenfest und Rote Karte

2. März 2014 (Bild oben): Der VfL wollte in der Tabelle in Richtung Champions League klettern, doch in Sinsheim wurde der Aufwärtstrend gestoppt. Schon zur Pause lagen die Wolfsburger mit 1:4 hinten. Roberto Firmino, Niklas Süle und zweimal Anthony Modeste hatten getroffen. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Bas Dost wurde zur bedeutungslosen Randnotiz. Auch in der zweiten Halbzeit überrannten die Hoffenheimer den VfL weiter und bauten durch Sejad Salihovic und Sven Schipplock die Führung auf 6:2 (Ivan Perisic traf zum 2:4) aus. Kurz vor Schluss bekam zudem Christian Träsch nach einem harten Foul die Rote Karte.


Pyrrhussieg im Pokal

12. Februar 2014: Zwei verwandelte Elfmeter von Ricardo Rodriguez und ein Treffer von Bas Dost brachten den VfL im Pokal-Viertelfinale auf die Siegerstraße. Als Rodriguez auf Zeit spielte, bekam er die Gelb-Rote Karte. Der zweite Treffer von Roberto Firmino zum 2:3 in der Schlussminute war egal. Doch Rodriguez‘ Sperre im Halbfinale gegen Dortmund erwies sich als entscheidende Schwächung – ein Pyrrhussieg.


Allofs‘ perfektes Debüt

18. November 2012: Nach dem Rauswurf von Felix Magath hat der VfL einen neuen Manager vorgestellt. Klaus Allofs kam aus Bremen und gab seinen Einstand mit der Partie bei Hoffenheim. Unter Trainer Lorenz-Günther Köstner spielten die Wolfsburger stark und gewannen mit 3:1. Makoto Hasebe, Bas Dost und Naldo schossen den Sieg heraus, Eren Derdiyok erzielte in der Schlussminute noch den Ehrentreffer.


Pleite nach „Vollidiot“

17. September 2011: Vor dem Spiel hatte Trainer Felix Magath für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Einen Wechsel des Stammtorwarts deutete er an – und gab dem bisherigen Ersatzmann Marwin Hitz in Hoffenheim den Vorzug vor Diego Benaglio. Doch der Herausforderer vergab seine Chance. 1899 war durch Ryan Babel und Roberto Firmino 2:0 in Führung gegangen, doch in der zweiten Hälfte drängte der VfL. Ashkan Dejagah traf zum Anschluss, der Spiel schien zu kippen. Doch dann sah Hitz Rot. Er soll Schiedsrichter Marco Fritz „Vollidiot“ genannt haben, als der Hitz‘ schnelles Spiel unterbinden wollte. Feldspieler Makoto Hasebe ging ins VfL-Tor. Hoffenheim traf  durch Firmino noch zum 3:1.


Diegos Hotel-Flucht

14. Mai 2011: Der VfL spielt bei Hoffenheim um den Verbleib in der Bundesliga, ein Sieg muss her. Doch es kracht in der Teambesprechung vor dem Anpfiff. Spielmacher Diego steht nicht in der Startelf und reist sofort aus dem Mannschaftshotel nach Hause. Im Spiel liegt der VfL durch Roberto Firmino hinten, ist 20 Minuten lang abgestiegen. Dann retten Mario Mandzukic mit zwei Toren und Grafite den Klassenerhalt.

rs

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