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So oft wie Rodriguez trifft kein anderer

VfL Wolfsburg So oft wie Rodriguez trifft kein anderer

Er hat etwas Anlaufzeit gebraucht, um sein erstes Tor für den VfL zu machen, doch in dieser Saison ist Ricardo Rodriguez das endlich geglückt. Der Linksverteidiger spielt so stark wie nie im Trikot des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Die ersten Fans feiern ihn schon als „Super-Rici“. Zu Recht, der 21-Jährige ist momentan der torgefährlichste Abwehrspieler der Liga.

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Der Nachschuss sitzt: VfL-Profi Rodriguez (M.) war am Samstag zunächst mit seinem Elfer an Bayer-Keeper Bernd Leno gescheitert.

Beeindruckend: Als einziger Abwehrspieler war er in dieser Saison bereits an zehn Treffern direkt beteiligt. Und als Torschütze ist der Nationalspieler der Schweiz ohne Konkurrenz, fünf Mal hat er bislang getroffen - kein anderer Abwehrspieler hat mehr als drei Treffer auf seinem Konto. Er sagt: „Das ist eine schöne Statistik, aber sie beschäftigt mich nicht großartig.“ Jetzt noch nicht. Der VfL-Profi will erst am Ende der Saison draufschauen, zuvor will er diese Statistik noch ausbauen: „Ich will immer Tore schießen und Tore vorbereiten. Wie viele es noch werden, weiß ich nicht. Aber ein paar dürften es schon noch sein.“

Zwei Elfmeter und zwei Freistöße hatte er verwandelt. Aber am Wochenende hatte Mister Cool beim Strafstoß gewackelt. Erst im Nachschuss haute der Wolfsburger den Elfer rein. „Dass Rici großes Potenzial hat, konnte man immer schon sehen“, so VfL-Kapitän und Nationalmannschafts-Kollege Diego Benaglio. „Er ist schon in seinen jungen Jahren extrem abgebrüht, das zeichnet ihn aus.“

Auch in der Schweiz ist Rodriguez‘ Höhenflug Thema, aber trotzdem bleibt er mit beiden Beinen auf dem Boden. Was fehlt ihm noch zum kompletten Verteidiger? „Man kann immer etwas verbessern. Aus dem Spiel mal ein Tor zu machen, das ist sicher auch ein Ziel jetzt“, sagt Rodriguez, der aus einer Fußballer-Familie (seine Brüder Francisco und Roberto sind ebenfalls Profis) kommt. Am Sonntag in Hoffenheim will Francisco (spielt beim FC Zürich) dabei sein. Und sehen, wie Ricardo wieder trifft. Im Pokal-Viertelfinale hatte er da jüngst gleich zwei Elfmeter versenkt.

eh

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