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So motiviert sich die Nummer 2

VfL Wolfsburg So motiviert sich die Nummer 2

Es ist wohl einer der undankbarsten Berufe der Fußball-Bundesliga: zweiter Torwart. Erst Recht, wenn man diese Rolle beim VfL einnimmt, bei dem Diego Benaglios Status als Nummer 1 in Stein gemeißelt ist. Max Grün wusste, was auf ihn zukommt, als er im Sommer wechselte. Hier erklärt er, wie er sich dennoch täglich motiviert.

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Klare Rollenverteilung: Max Grün (r.) ist der Reservetorwart beim VfL – die klare Nummer 1 ist Diego Benaglio.

Inzwischen ist Grün in Wolfsburg angekommen, auch wenn die ersten Tage und Wochen wegen seines Umzugs, der Geburt des zweiten Kindes und vieler neuer Eindrücke „eher stressig“ gewesen waren. „Es ist aber alles genauso eingetreten, wie ich mir das gedacht habe“, sagt der Ex-Fürther. Dazu gehöre auch die Position, die er beim VfL einnimmt. „Jeder kennt seine Rolle. Ich versuche, mich täglich im Training reinzuhauen. Das Verhältnis zu den Kollegen ist intakt. Diego ist ein ganz umgänglicher Typ“, schildert Grün.

Nach André Lenz (Karriere beendet) und Marwin Hitz (wechselte nach Augsburg) droht nun Grün der ewige Platz auf der Bank. Der Keeper beschreibt, warum er trotzdem Freude hat: „Ich bin noch genauso wie früher. Wenn ich einen Ball am Fuß - oder inzwischen öfter in der Hand - habe, vergesse ich alles andere um mich herum. Wenn ich auf dem Platz stehe, habe ich Spaß. Wenn ich weiß, dass ich alles in meinen Beruf investiert habe, fällt es mir nicht schwer, mich zu motivieren.“

Benaglio bei der Nationalelf, da durfte Grün im Test ins Tor - leider war‘s nicht wie geplant bei Espanyol Barcelona, sondern in Celle. Grün grinsend: „Es ist schön, wenn man wieder 90 Minuten spielt, auch wenn man nicht so gefordert wird. Ein Höhepunkt wäre es gegen einen anderen Gegner gewesen.“

rs

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