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So kann der VfL sogar noch absteigen...

VfL Wolfsburg So kann der VfL sogar noch absteigen...

Dass der VfL als amtierender Vizemeister im Abstiegskampf steckt - soweit ist es noch nicht gekommen. Doch die blutleeren Auftritte zuletzt in der Fußball-Bundesliga geben Grund zur Sorge. Und vorsichtshalber sollte man angesichts der letzten Leistungen nach unten gucken: Kann der VfL eigentlich noch absteigen? Die Antwort: Ja!

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Harte Landung: Nur zwei Punkte haben Ricardo Rodriguez und der VfL Wolfsburg in den letzten sechs Spielen geholt – sogar der Abstieg über die Zwischenstation Relegation ist dadurch rechnerisch möglich.

Quelle: Imago

Wir haben‘s mal ausgerechnet...

Nur drei Siege aus 14 Spielen, zuletzt sechs Partien in Folge ohne Dreier – in der Rückrundentabelle nach dem Jahreswechsel stehen die Wolfsburger auf Rang 16.

Auf dem Relegationsplatz können sie theoretisch auch am Saisonende landen. Dafür dürfte die Elf von Trainer Dieter Hecking keine Punkte mehr holen und müsste noch dazu drei Klatschen kassieren: Beispielsweise 1:5 in Dortmund, 1:3 beim HSV und 1:5 gegen den VfB Stuttgart – alles deftige Resultate, die in der Vergangenheit aber schon passiert sind und aufgrund der jüngsten (Nicht-)Leistungen auch nicht völlig im Reich der Fabeln liegen.

Um tatsächlich noch einmal ernsthaft in Gefahr zu kommen, muss jedoch der VfL nicht nur seine Hausaufgaben nicht machen, sondern müssen auch einige andere Teams fleißig punkten. Augsburg, Darmstadt, Hoffenheim und Stuttgart müssten dafür in der betrachteten Konstellation zwei der verbleibenden drei Spiele gewinnen, Werder Bremen sogar alle drei. Unrealistisch – und zudem ist in der Bundesliga noch nie ein Team mit 39 Punkten noch abgestiegen.

Wenn der Abstieg nur eine theoretische Gefahr ist, um was geht‘s denn dann in den letzten drei VfL-Spielen? „Auf die Tabelle brauchen wir nicht mehr zu schauen, dafür haben wir einfach zu viele Punkte liegen gelassen“, sagt Bas Dost zur Minimalchance Euro League. Für den Stürmer geht es eher darum, jetzt den „Spaß wiederzufinden und Erfolgserlebnisse zu sammeln. Das Leben ist nicht vorbei“. Hecking ist vorerst als Psychologe gefragt: „Erst einmal müssen wir unsere Köpfe wieder frei bekommen. Danach“, so nimmt Wolfsburgs Trainer seine gescholtenen Schützlinge in die Pflicht, „müssen wir uns bei der Ehre packen und uns vernünftig aus der Saison verabschieden“.

mäk

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