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So geht der VfL mit deftigen Klatschen um

VfL Wolfsburg So geht der VfL mit deftigen Klatschen um

Welche historische Dimension die 2:6-Klatsche des VfL bei Hoffenheim hat, weiß Wolfsburgs Manager Klaus Allofs: „Sowas haben wir hier alle noch nicht erlebt.“ Zum fünften Mal seit dem Aufstieg 1997 hat Wolfsburgs Fußball-Bundeligist eine Pleite dieser Kategorie kassiert.

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Klaus Allofs

Immerhin: Bei den vier deftigsten Pleiten hat der VfL das Spiel danach nicht verloren - weder nach dem 1:6 in Duisburg noch nach dem 2:7 gegen Bremen und dem 1:6 bei Werder noch nach der Pokal-Klatsche bei Bayern in der Vorsaison. Und jetzt hat die Mannschaft zwei Spiele vor der Brust, in denen sie vieles wiedergutmachen kann.

Am Samstag kommen die Bayern. Da kann der VfL eigentlich nur gewinnen. Und eine Woche später geht‘s nach Braunschweig. Da muss der VfL einfach nur gewinnen. „Keine Frage, vor allem das Spiel in Braunschweig ist wichtig für uns“, sagt Allofs. „Aber wir dürfen keine Unterschiede machen. Auch wenn die nächsten Gegner Freiburg und Nürnberg heißen würden, müsste es unser Anspruch sein, immer alles abrufen zu können. Ich erwarte, dass eine Reaktion kommt. Dann werden wir sehen, wie weit uns das gegen die Bayern bringt.“

Dass der Zeitpunkt der satten Niederlage aber nicht gerade günstig war, räumt Allofs ein: „Wenn man drei, vier Spiele gewinnt und dann gegen Bayern und das Derby spielt, würde ich die Ausgangsposition als gut bezeichnen. So geht man aber mit weniger Sicherheit ins Spiel.“

Doch es hilft nichts. „Es muss ja jetzt weitergespielt werden“, sagt Allofs grinsend - und fügt ernsthaft an: „Dass wir mal verlieren, ist keine Überraschung. Dass es in Hoffenheim so deutlich war, sollte uns noch klarer bewusst machen, wo wir stehen.“

rs/apa

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