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So dicht war der VfL noch nie

VfL Wolfsburg So dicht war der VfL noch nie

Nur zwei Gegentore (eins beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt, eins beim 1:1 in Köln) bislang - so dicht war der VfL nach vier Spieltagen in der Fußball-Bundesliga noch nie! Auch beim Champions-League-Auftritt gegen ZSKA Moskau am Dienstagabend hatte bei den Wolfsburgern die Null gestanden.

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Die beiden Ausnahmen: Nur in Köln (im Bild) und gegen Frankfurt mussten die Wolfsburger einen Liga-Gegentreffer hinnehmen.

Quelle: imago sportfotodienst

Und das soll auch heute (15.30 Uhr) so sein, wenn der VfL den Hauptstadtklub Hertha BSC in der VW-Arena zu Gast hat.

Einzig in den Jahren 1999, 2002, 2004 und 2006 waren die Wolfsburger ähnlich gut, damals waren es drei Gegentreffer nach vier Spieltagen. Jetzt sind‘s sogar nur zwei! „Das sieht doch super aus, wenn man auf die Tabelle schaut“, sagt Abwehrchef Naldo schmunzelnd.

Dass der VfL hinten so dicht wie lange nicht mehr ist, liegt aber nicht nur an der Abwehr allein. Zuletzt in der Königsklasse gegen Moskau hatte vor allen Dingen Luiz Gustavo vor der Abwehr schon viele Bälle abgefangen. „Er ist in einer überragenden Verfassung“, lobt Trainer Dieter Hecking, der sich trotz der fünf Offensiv-Spieler gegen die Russen um die Defensive nicht sorgen musste.

„Die ganze Mannschaft arbeitet bei uns mittlerweile mit nach hinten“, lobt Naldo, der in den ersten drei Liga-Spielen noch mit Timm Klose in der Abwehrzentrale abgeräumt hatte. Jetzt macht er das mit seinem Landsmann und Neuzugang Dante,. Und offensiv geht auch was. Hecking: „Er bringt viel mit von den Bayern, weiß, wann direkt gespielt und wann Bälle in die Schnittstelle gefragt sind.“

Mit dem Moskau-Spiel hat der VfL jetzt dreimal in Folge hinten die Null über die Zeit gebracht. Naldo: „Keine Frage, wir haben es gut gemacht. Aber jeder muss kapieren: So muss immer gearbeitet werden.“

eh/apa

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