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So baut Hecking für De Bruyne um

VfL Wolfsburg So baut Hecking für De Bruyne um

Wolfsburgs Fußball-Bundesligist spielt am Samstag mit Kevin De Bruyne gegen Hannover. Seit gestern baut Trainer Dieter Hecking den VfL für den Neuzugang um.

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Platzmachen für De Bruyne: VfL-Spielmacher Diego (l.) bleibt auf der Außenposition, soll über die linke Seite kommen. VfL-Youngster Maxi Arnold (m.) verliert seine zentrale Position, rückt in die defensivere Rolle und VfL-Kroate Ivan Perisic (r.) soll auf der Seite ran – und zwar über rechts.

Direkt in der ersten Einheit der Woche ließ der Coach elf gegen elf spielen - ungewöhnlich, aber unumgänglich, wenn er einen neuen Mann auf einer wichtigen Position einbauen muss.

Und so sah‘s aus: De Bruyne spielte in der zentralen offensiven Position hinter Stürmer Ivica Olic. Hecking sprach viel mit dem Belgier, erklärte ihm dessen Rolle. Auf die Außenpositionen stellte der Trainer Diego (links) und Ivan Perisic. War das nur ein erster Versuch oder Heckings stärkster Gedanke für den Rückrunden-Start? Der VfL-Trainer schmunzelnd: „Die beste Aufstellung ist die, die uns am Samstag drei Punkte bringt. Aber ich denke, wir haben auf diese Weise schon eine Reihe richtig guter Fußballer in der Offensive.“ Heißt: Gestern testete Hecking seine Wunschelf.

Die hat eine der teuersten Offensiv-Reihen der Liga - De Bruyne, Diego und Perisic haben zusammen mehr als 40 Millionen Euro Ablöse gekostet. Dahinter spielten gestern Luiz Gustavo und Youngster Maxi Arnold im zentralen Mittelfeld - auch, weil Slobodan Medojevic nach hinten rechts musste (siehe Bericht).

Arnold in der Doppelsechs - damit hätte der VfL noch mehr Offensiv-Power gegen 96 auf dem Platz. „Maxi kann auf dieser Position immer spielen“, sagt Hecking. „Ich habe vor Augen, wie gut er die Rolle im A-Jugend-Finale um die deutsche Meisterschaft interpretiert hat.“ Und: „Auch von dort aus kann er seine Torgefahr ausstrahlen“, ist sich der Coach sicher - und baut weiter auf das Eigengewächs, das zuletzt im Trainingslager bisweilen unzufrieden mit sich selbst gewirkt hatte. Hecking: „Maxi versucht, besondere Dinge zu machen. Aber das braucht er nicht. Er ist geerdet, ich mache mir keine Sorgen um seine Entwicklung.“

Mit De Bruyne, Perisic, Diego und Arnold in der Startelf - damit bleibt für Daniel Caligiuri, der zum Ende der Hinrunde gesetzt war, gegen Hannover nur die Bank.

rs

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