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Sie mussten dem Gegner nochmal zuschauen...

VfL Wolfsburg Sie mussten dem Gegner nochmal zuschauen...

Der Tag danach: Nach dem 1:4-Debakel in der Europa League am Donnerstagabend gegen den SSC Neapel herrschte gestern Katerstimmung beim VfL. Und dann mussten die Wolfsburger Bundesliga-Fußballer ihrem Besieger auch noch beim Training zuschauen...

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Die sind ja immer noch da..: Am Morgen nach dem 4:1-Sieg in Wolfsburg absolvierte der SSC Neapel eine Trainingseinheit im Schatten der VW-Arena.

Quelle: Imago 19583229 / Keller

Anders als Achtelfinal-Gegner Inter Mailand, der gleich nach der Partie abgereist war, blieb Neapel eine weitere Nacht in Neuhaus und trainierte gestern am Vormittag noch direkt am VfL-Center - und damit genau vor den Augen der Wolfsburger, die sich obendrein die Fehler des Vorabends noch einmal in der Videoanalyse anschauen mussten. Das eigentlich für 11 Uhr angesetzte Training begann deshalb auch fast eine Stunde später - es gab viel Redebedarf beim VfL.

„Die Enttäuschung war deutlich zu spüren“, sagte Trainer Dieter Hecking, „weil wir nicht das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten.“ Mit dem 1:4 haben sich die Wolfsburger fast aller Chancen aufs Halbfinale beraubt. Im Rückspiel am Donnerstag in Neapel müsste ein Sieg mit vier Toren Vorsprung her. „Die Möglichkeiten im Rückspiel sind eingeschränkt“, formulierte es Manager Klaus Allofs vorsichtig.

Hecking hakt derweil die Partie in einer Woche schon mal mit deutlichen Worten ab: „Das ist ein Unterfangen, das wahrscheinlich nicht gelingen wird.“ Die Spieler - und das ehrt sie nach dem Eindruck vom Donnerstag durchaus - wollen es trotzdem versuchen. Abwehrchef Naldo: „Ich bin immer positiv. Wir können dort vier Tore schießen.“ Rechtsaußen Daniel Caligiuri: „Wir sind Männer - und wir haben nichts zu verlieren.“

Neapel-Trainer Rafael Benitez (wurde am Donnerstag 55) sagte derweil, was Trainer in solchen Situationen immer sagen: „Wir müssen im Rückspiel immer noch wachsam sein...“

tik

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