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Sie alle hoffen auf ein gutes zweites Jahr

VfL Wolfsburg Sie alle hoffen auf ein gutes zweites Jahr

Sebastian Jung, Josuha Guilavogui, Aaron Hunt und Nicklas Bendtner im Sommer, André Schürrle und Xizhe Zhang in der Winterpause: Sechs Spieler holte VfL-Manager Klaus Allofs im vergangenen Saison nach Wolfsburg - und sie alle hoffen auf ein gutes zweites Jahr. Denn in der zurückliegenden Spielzeit konnte keiner von ihnen restlos überzeugen.

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Sebastian Jung: Einer der Neuzugänge der vergangenen Saison, die noch nicht restlos zu überzeugen wussten.

Sebastian Jung

In Wolfsburg wollte der Rechtsverteidiger nach seinem Wechsel aus Frankfurt den nächsten Schritt machen. Aber der ist dem 24-Jährigen in seinem ersten VfL-Jahr nicht gelungen. Eine Rückkehr zur Eintracht, die ihn gern hätte, soll es aber nicht geben. „Sebastian hat in der Hinrunde sehr viele Spiele gemacht, aber sie waren im Schnitt leider nicht gut“, so Hecking. „Dann kam hinzu, dass Vieirinha durch seine wahnsinnige Flexibilität eine Waffe geworden ist. Für Sebastian war es nicht einfach, sich da vorbeizuspielen“, sagt der Trainer, der von Jung jetzt den Durchbruch erwartet.

Josuha Guilavogui

In der Hinrunde eine feste Größe, aber nach seiner Leisten-OP im Winter hatte der Franzose Probleme.Vor allen Dingen im Spiel nach vorn. Von Hecking gibt‘s Lob: „Josuha hat richtig gute Spiele gemacht, er ist in einem Prozess, sein Spiel ein bisschen zu verändern.“ Dahingehend, dass der Mittelfeldmann mehr für die Offensive machen und torgefährlicher werden muss.

Aaron Hunt

Dass der Mittelfeldmann beim VfL nicht wie bei seinem Ex-Klub Bremen gleich eine feste Größe ist, ärgert ihn (siehe Bericht). „In der Rückrunde hatte er Pech, dass gegen Sporting Lissabon die Verletzung kam, weil er in einer guten Verfassung war“, erinnert sich der VfL-Trainer. „Am Ende der Saison hatte er wieder Verletzungspech, dabei hatte ich ihn auf dem Zettel fürs Pokalfinale, weil er so ein Endspiel schon einmal gespielt hat. Insgesamt muss man sagen: Auch wegen der Verletzungen ist bei ihm noch Luft nach oben.“

Nicklas Bendtner

Glänzte zuletzt als Vorbereiter in der dänischen Nationalelf beim Sieg gegen Serbien. Beim VfL dagegen wusste er nicht zu glänzen. Er darf weg, sein Berater sucht nach einem passenden neuen Klub, obwohl Hecking im Kicker über den Stürmer gesagt hat: „Im Moment spricht nichts dagegen, dass er bleibt.“

André Schürrle

Kurz vor seinem Urlaub traf er gegen Gibraltar dreifach für Deutschland. Diese Torgefahr will Hecking auch beim VfL sehen. Er sagt: „André ist wahnsinnig darum bemüht, in die Erfolgsspur zu kommen. Klar hätten wir uns gewünscht, dass er das eine oder andere Tor mehr macht, aber das wird kommen. Ich bin mir sicher.“

Xizhe Zhang

Bei seiner Vorstellung herrschte bei den chinesischen Fußball-Fans Ausnahmezustand, in den Wochen und Monaten danach folgte Ernüchterung: Zhang blieb ohne Bundesliga-Einsatz. Er denkt über eine Ausleihe nach, sein Berater Thomas Kroth hat darüber schon mit Manager Klaus Allofs gesprochen.

eh

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VfL Wolfsburg
Aaron Hunt (r.). Der Ex-Bremer hat sich nichts vorzuwerfen.

Verletzungen, Meinungsverschiedenheiten mit den Verantwortlichen, im Winter Wechseltheater - in seinem ersten Jahr beim VfL konnte Aaron Hunt nur ansatzweise zeigen, warum er bei seinem Ex-Klub Werder Bremen jahrelang eine feste Größe war. „Dumm gelaufen“, sagt der Mittelfeldspieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten rückblickend.

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