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Sicher auf der Doppel-Sechs

VfL Wolfsburg Sicher auf der Doppel-Sechs

Vor dem zweiten Bayern-Treffer beim Wolfsburger 1:2 am Freitag machte Josuha Guilavogui gleich zweimal eine ganz unglückliche Figur. Erst vertändelte der VfL-Neuzugang von Atletico Madrid am Mittelkreis den Ball, dann machte er Torschütze Arjen Robben die Lücke zum Einschuss frei. Eine Szene, die den Eindruck eines ansonsten sehr ordentliches Debüt in der Fußball-Bundesliga etwas trübte.

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Ordentlicher Bundesliga-Einstand - trotz Patzer vor dem zweiten Bayern-Tor: Aber auch Josuha Guilavogui (l.) konnte nicht dazu beitragen, dass der VfL in München punktet.

Der 23-Jährige war auf der Doppelsechs neben Luiz Gustavo der agilere und sicherere Akteur. Genau zwei Wochen, nachdem er beim VfL vorgestellt worden war, brachte er die meisten Pässe zu seinen Mitspielern (48), hatte den zweitbesten Wert bei den Ballkontakten (65) und spulte 11,65 Kilometer ab - drittbester VfL-Wert.

So wollte auch Coach Dieter Hecking Guilavoguis Leistung nicht auf die Szene vor dem 0:2 reduzieren, schließlich hätten die Mitspieler ihn warnen müssen: „Für den Jungen ist es ärgerlich. Er hat in Deutschland weniger Zeit als in Frankreich. Aber da sind auch die Mitspieler gefordert.“ Hecking weiter: „Er tut uns gut, ist sehr laufstark.“

Guilavogui selbst wollte die Schuld nicht auf die neuen Kollegen abwälzen: „Wahrscheinlich hat mich jemand gewarnt. Aber bei der lauten Kulisse im Stadion habe ich es überhört. Ich hätte bei der Ballannahme schon sehen müssen, dass jemand kommt.“

Nervös sei er jedenfalls nicht gewesen („Diese Stimmung kenne ich aus Madrid“). Das Zusammenspiel mit Nebenmann Gustavo sei natürlich noch nicht perfekt gewesen. Aber, so der Franzose, der vorerst für zwei Jahre ausgeliehen ist: „Das Spiel gegen den Ball war schon in Ordnung. Ich glaube, wir werden in Zukunft gut harmonieren.“

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