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Seit De Bruyne da ist, habe ich mehr Platz

WAZ-Serie mit Maxi Arnold Seit De Bruyne da ist, habe ich mehr Platz

Aus der eigenen Jugend den Aufstieg zum Bundesliga-Stammspieler geschafft - und dann noch Nationalspieler geworden: Maxi Arnold hat das erfolgreichste Jahr in seiner noch jungen Karriere hingelegt. In der WAZ-Serie „Der VfL, Europa und ich“ blickt das Top-Talent auf eine beeindruckende Saison zurück.

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Neue Kollegen: Maxi Arnold (M.) mit Winterpausen-Neuzugang Kevin De Bruyne (r.).

Quelle: Photowerk (bb)

Ich erinnere mich ziemlich gut an den letzten Tag des vergangenen Jahres. Mit ein paar Freunden haben meine Freundin und ich in Berlin den Jahreswechsel gefeiert. So kurz vor Mitternacht habe ich mich mal zurückgelehnt, um mal kurz Revue passieren zu lassen, was ich so erlebt habe. Ich musste ein bisschen schmunzeln, habe mich aber gleichzeitig riesig gefreut, wie es für mich seit dem Augsburg-Spiel so gelaufen ist. Das waren dann mal ganz ruhige fünf Minuten - bevor wieder der Ansporn da war, dass es in der Rückrunde so weitergehen muss, für uns und für mich.

Ausruhen auf dem Erreichten wollte ich mich nicht, das ist auch nicht mein Naturell, so bin ich auch nicht erzogen worden. Ausruhen ging ja auch gar nicht, weil ich mit der Mannschaft etwas Großes erreichen wollte. Zusammen mit Kevin De Bruyne, der im Winter zu uns gekommen war. Mein Verhältnis zu ihm ist gut, aber anders, als es zu Diego war. Klar ist: Kevin spielt schneller als Diego, so dass es für mich noch ein paar Räume mehr auf dem Platz gibt. Ein, zwei Kontakte - und dann trennt er sich vom Ball. So mache ich das auch. Ich glaube, wir haben da jetzt mit Ivan Perisic, Kevin und mir eine gute Offensivreihe. Und das haben wir nach einem holprigen Start in der Rückrunde dann auch gezeigt.

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