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Sechs-Augen-Gespräch: Draxler bei Hecking und Allofs

VfL Wolfsburg Sechs-Augen-Gespräch: Draxler bei Hecking und Allofs

Am Samstagmorgen führte VfL-Nationalspieler Julian Draxler ein längeres Gespräch mit Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs. Ging‘s dabei um seine Gelbsperre wegen Meckerns und seine Kritik am Team („Bei einigen ist schon Real im Kopf herumgegeistert“)?

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Wichtige Figur im VfL-Spiel: Julian Draxler sah beim 0:3 in Leverkusen seine fünfte Gelbe Karte – und ist gegen Mainz gesperrt.

Quelle: dpa

Allofs war zwar nach dem Spiel stinksauer, weil Draxler Gelb gesehen hatte, meinte: „Das ist in meinen Augen dämlich, es ist ein Bärendienst, den er der Mannschaft erwiesen hat. Das gehört in die Kategorie wenig clever.“ Aber am Morgen danach hatte sich der Manager schon wieder beruhigt. Worum es in dem Sechs-Augen-Gespräch ging, wollte Draxler nicht verraten, er sagte nur: „Es war konstruktiv und diente dazu, dass wir die nächsten Wochen noch erfolgreich bestreiten werden.“

Er selbst will dabei eine wichtige Rolle einnehmen. Nach Start-Schwierigkeiten in Wolfsburg ist Draxler zu einer Führungs-Figur im Wolfsburger Spiel geworden. Auch außerhalb des Platzes. Dass er seine Kollegen kritisierte, „dazu stehe ich weiterhin“, so der Weltmeister, der sich maßlos über den Auftritt in Leverkusen ärgerte. Denn nach dem 0:3 bei Bayer hat der VfL jetzt schon sechs Punkte Rückstand auf Platz sieben, der eine Europa-League-Teilnahme bringen könnte. „Wir haben alles vermissen lassen, was wir gebraucht hätten. Es ist schwer zu erklären, denn wir wussten, was auf dem Spiel steht. Wir reden jede Woche von dem Abstand, aber holen kaum Punkte“, so Draxler ehrlich.

Übrigens: Sauer war der 22-Jährige auf sich selbst – weil er gegen Mainz am Samstag von der Tribüne zuschauen muss. „Das war dumm von mir. Dafür entschuldige ich mich bei der Mannschaft. In der Situation war eine Menge Frust dabei, das ärgert mich jetzt im Nachhinein sehr, dass ich da die fünfte Gelbe Karte gesehen habe.“

eh

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VfL Wolfsburg
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