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Schweizer Abwehr-Käse: Rodriguez kriegt Prügel

VfL Wolfsburg Schweizer Abwehr-Käse: Rodriguez kriegt Prügel

Wie konnte das nur passieren? In der bisherigen WM-Quali war die schweizerische Abwehr eine Bank, sogar die beste Defensive aller europäischen Mannschaften. Doch beim 4:4 gegen Island am Freitagabend war sie löchrig wie ein Käse. Bei der Kritik in der Heimat stand ein Wolfsburger Spieler im MIttelpunkt.

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VIer mal machtlos: VfL-Torwart Diego Benaglio bekam mit der Schweiz gegen Island die Bude voll und war dennoch schuldlos.

Und das war nicht Torhüter Diego Benaglio. Der musste zwar viermal hinter sich greifen. Schuld an einem Gegentreffer war der VfL-Kapitän aber nicht. Im Gegenteil: Mit Paraden verhinderte er noch weitere Treffer der Isländer.

Als Sündenbock hatten sich viele schweizerische Medien Ricardo Rodriguez ausgesucht. Der Linksverteidiger sei an bis zu drei Treffern schuld gewesen. Sein Gegenspieler Johann Gudmundsson von AZ Alkmaar traf dreimal aus der Distanz. „Der Linksverteidiger erwischte einen rabenschwarzen Tag. Seine Langsamkeit in den Zweikämpfen war erschreckend“, vernichtete die Boulevard-Zeitung Blick den in Wolfsburg zuletzt so starken Rodriguez. Rückendeckung bekam er von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld: „Gudmundsson wird in seinem Leben nie mehr drei solche Tore schießen. Und für die Defensive sind alle zuständig, nicht nur Rodriguez.“

Deutliche Worte für die Leistung der ganzen Mannschaft fand Benaglio: „Es ist eine gefühlte Niederlage. Ich bin enttäuscht. Es gab einige Dinge, die so nicht passieren dürfen. Wir haben 4:1 geführt und Island dann aufgebaut, waren zu passiv. Statt die Führung zu verwalten, sind einige zu sehr nach vorn gestürmt.“

Nutznießer der Abwehr-Katastrophe könnte nun Timm Klose sein...

rs

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