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Schweiz-Held Rodriguez: „Ich bin nie nervös“

WAZ-Interview Schweiz-Held Rodriguez: „Ich bin nie nervös“

Mit seinen beiden Vorlagen hatte Ricardo Rodriguez großen Anteil am Auftaktsieg der Schweiz. Wie waren seine ersten Eindrücke von der WM? Und welche Erwartungen hat der Linksverteidiger des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg noch? Im Interview mit WAZ-Sportredakteur Robert Schreier sagt er es.

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Raus mit der Freude: Die VfLer Rodriguez (h.) und Benaglio siegten mit der Schweiz gegen Ecuador mit 2:1.

WAZ: Gegen Ecuador hatte es zu Beginn noch holprig ausgesehen - war das Team nervös?
Rodriguez: Bei einem Endturnier ist das erste Spiel immer schwierig. Mit der Zeit kamen wir aber gut ins Spiel, am Schluss zählt dann nur der Sieg.

WAZ: Was war dafür wichtig, dass es noch gereicht hat?
Rodriguez: Dass wir die Ruhe bewahrt und weiter konzentriert gespielt haben. Das war sehr wichtig, um die Wende noch zu schaffen.

WAZ: Sie haben zum allerersten Mal bei einer WM gespielt - wie war das für Sie?
Rodriguez: Es war ein schönes Gefühl, aber nach ein paar Minuten war es für mich dann ein Spiel wie jedes andere auch.

WAZ: Waren Sie denn gar nicht nervös?
Rodriguez: Ich bin nie nervös! Ich genieße jedes Spiel, das ich bestreiten kann.

WAZ: Sind Sie stolz, dass Sie mit zwei Vorlagen maßgeblichen Anteil daran hatten, dass das Spiel noch gedreht wurde?
Rodriguez: Nein, wichtig war, dass wir es gewonnen haben.

WAZ: Ordnen Sie den Erfolg bitte mal ein: Wie wichtig war der Sieg?
Rodriguez: Mit einem Sieg ins Turnier zu starten, ist immer wichtig. Das wird uns nun Schwung für die nächsten Aufgaben geben.

WAZ: Nun folgt das Spiel gegen Frankreich. Erwarten Sie, dass es eine schwierigere Aufgabe als gegen Ecuador wird?
Rodriguez: Ja! Das wird sehr schwierig. Und es geht hier bereits um den Gruppensieg.

WAZ: Wie ist die Stimmung im Camp der Schweiz?
Rodriguez: (lacht) Bei uns ist die Stimmung immer gut...

WAZ: Man liest viel über die Hitze - wie schwierig sind die klimatischen Bedingungen?
Rodriguez: Ich bin in Nigeria U-17-Weltmeister geworden, da kann ich sagen, dass ich mich schnell anpassen kann. Aber bei 20 Grad zu spielen, wäre sicherlich besser!

WAZ: Glauben Sie, dass die Schweiz noch stärker wird?
Rodriguez: Ich hoffe es natürlich sehr.

WAZ: Wie waren die Reaktionen von zu Hause nach dem ersten Sieg?
Rodriguez: Vor allem meine Familie hat mir sofort zum Erfolg gegen Ecuador gratuliert.

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