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„Schürrle zu holen, war eine kluge Idee“

VfL Wolfsburg „Schürrle zu holen, war eine kluge Idee“

Die Fußball-Bundesliga spricht von André Schürrle. Am Samstag gastiert der Weltmeister mit dem VfL in Leverkusen. Bayers Sportdirektor Rudi Völler hatte den Offensivmann 2011 aus Mainz geholt. Vor dem Wiedersehen sagt er zur WAZ: „André zu holen, war eine sehr kluge Idee von Wolfsburg.“

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Spielte zwei Jahre lang bei Bayer: Wolfsburgs Weltmeister André Schürrle (M.), auf den sich Bayer-Sportdirektor Rudi Völler freut.

Völler freut sich auf Schürrle. „Wir haben einen guten Kontakt, ich habe mich sehr gefreut, als er Weltmeister geworden ist“, sagt der frühere Stürmer, der Schürrle 2013 an Chelsea verkauft hatte. „Dass es in London schwieriger wird, immer zu spielen, war fast zu erwarten. Dennoch ist er ein starker Spieler, der Wolfsburg zusätzliche Qualität bringt.“

In die Neiddebatte über den VfL stimmt Völler aber ausdrücklich nicht mit ein: „Ich sehe das völlig gelassen. Wir haben auch bessere Möglichkeiten als andere Vereine. Dass wir aber auch ein Klub sind, der Spieler mal verkaufen muss und wirtschaftlich nicht auf Augenhöhe mit dem VfL ist, das ist Fakt, aber nicht schlimm. Da muss man eben in anderen Dingen pfiffiger sein.“

Den VfL sieht Völler auf dem besten Weg, sich neben Dortmund und Schalke als Bayern-Jäger zu etablieren: „Der Transfer von André Schürrle war das letzte Ausrufezeichen nach den Verpflichtungen von Luiz Gustavo und Kevin De Bruyne sowie der Vertragsverlängerung mit Ricardo Rodriguez. Wenn man sich mit seinem Gehaltsvolumen langsam den Bayern nähert, dann ist das auch eine klare Ansage, dass die Europa League nicht mehr genug ist. Dann steigt der Druck, dass die Champions League zur Pflicht wird.“

Auf das Spiel am Samstag habe das natürlich nur bedingt Einfluss. „Gut für uns ist, dass der VfL ein Gegner ist, der mitspielt“, so Völler. „Ich rechne mit einem Duell auf Augenhöhe und einem offenen Schlagabtausch.“

rs

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