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Schürrle: Von links fehlt die Torgefahr

VfL Wolfsburg Schürrle: Von links fehlt die Torgefahr

Seine VfL-Kollegen sind voll des Lobes, auch Trainer Dieter Hecking hält noch die schützende Hand über seinen Weltmeister: Aber bisher ist 32-Millionen-Einkauf André Schürrle nur Mitläufer und kein Leistungsträger beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Ein Bild aus besseren Zeiten: Im Bayer-Trikot erzielte André Schürrle eines seiner 39 Bundesliga-Tore gegen den VfL.

Quelle: Imago

Bekommt er am Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen seinen Ex-Verein Bayer Leverkusen die letzte Bewährungschance?

Max Kruse ist verletzt, Vieirinha wird wahrscheinlich hinten rechts als Ersatz für den angeschlagenen Christian Träsch gebraucht. Dass Schürrle trotzdem nicht automatisch erste Wahl ist, sagt einiges. Auf die Frage, ob für ihn feststehe, dass der Nationalspieler gegen Leverkusen zum Einsatz komme, antwortete Hecking kurz und knapp mit „Nein“. Er wolle seine Pläne vor dem Anpfiff nicht verraten, fügte der Trainer noch hinzu.

Schürrle und der VfL: Bislang passt da wenig zusammen. Weder bei Mainz 05 noch bei Bayer oder beim FC Chelsea war der 24-Jährige so torungefährlich. Der unwichtige Treffer zum 1:3 im Pokal am Dienstag gegen die Bayern war erst sein zweites Tor überhaupt für den VfL, er trifft nur alle 802 Minuten. Interessant ist ein Blick auf seine Torbeteiligungen pro Spiel, aufgeschlüsselt nach Position. Links offensiv kommt der Rechtsfuß auch beim VfL meistens zum Einsatz. Doch von dort strahlt Schürrle viel weniger Gefahr aus als von anderen Positionen. Eine gute Ausrede für die schlechten Leistungen ist das aber kaum.

Immerhin: Von seinen Teamkollegen gibt‘s Zuspruch. „Das Tor gegen die Bayern hat ihm sicher gut getan“, sagt VfL-Kapitän Diego Benaglio. „André ist ein Typ, der sich nicht unterkriegen lässt. Es ist nur eine Frage der Zeit bei ihm.“ Aber davon hat Schürrle nicht mehr allzu viel, möchte er nicht bald endgültig als teurer Fehleinkauf abgestempelt werden. „Es hat viel Geld gekostet, es wird viel von ihm erwartet“, erklärt VfL-Stürmer Bas Dost. „Aber André arbeitet jeden Tag hart und kommt durch jedes Spiel besser rein.“ Jetzt muss Hecking den Flügelflitzer nur noch ranlassen...

tik

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