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Schürrle: „Möchte, dass mehr Ruhe einkehrt...“

VfL Wolfsburg Schürrle: „Möchte, dass mehr Ruhe einkehrt...“

In der Liga gegen Bremen und in der Königsklasse in Moskau als Joker geglänzt - und prompt stand André Schürrle am Sonntagabend beim 0:0 in Augsburg wieder in der Startelf des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Das hatte sich angebahnt, überraschender war da schon, dass der Weltmeister hinterher sein Schweigen brach.

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Startelfplatz und Sprache waren wieder da: André Schürrle.

Quelle: Imago

Denn nach den Spielen gegen Bremen und in Moskau hatte sich der Offensivmann einen Maulkorb verpasst. Manager Klaus Allofs machte am Freitag deutlich, dass er das nicht gut findet. Jetzt spricht der zuletzt stark kritisierte 25-Jährige wieder. Wie kommt‘s? „Das hatte nichts mit der Kritik an mir zu tun, ich wollte mich einfach auf meinen Fußball konzentrieren“, so Schürrles Erklärungsversuch. „Ich werde es auch in den nächsten Wochen so machen, dass ich nicht zu allem was sage, sondern werde mich darauf konzentrieren, was für mich wichtig ist - und das ist der Fußball.“

Für ihn selbst sei das Schweigen auch nichts Ungewöhnliches gewesen. „Das habe ich schon öfter gemacht. Ganz generell möchte ich, dass um meine Person ein bisschen mehr Ruhe einkehrt“, sagte Schürrle, der in der Partie beim FCA lange nicht so auffällig wie in Moskau oder gegen Bremen war. Manager Allofs dazu: „Diesmal war unsere Offensive insgesamt nicht so gut. Das gilt auch für André.“

Dass Schürrle wiederum in der vergangenen Woche so im Blickpunkt gestanden hatte, „war für mich nichts Ungewöhnliches. Ich weiß, dass ich Spiele entscheiden kann. So muss es weitergehen. Wenn wir die Spiele gewinnen, dann ist doch alles gut“, meinte Wolfsburgs Nummer 17, die in Augsburg zunächst links auf dem Flügel gestartet und nach der Auswechslung von Bas Dost im Sturmzentrum aufgetaucht war. „Läuferisch und kämpferisch waren wir voll da, aber am Ende muss man sagen: Dieses 0:0 ist gerecht.“

eh

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