Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Schneller Doppelpack leitet Pleite gegen Union ein

VfL Wolfsburg Schneller Doppelpack leitet Pleite gegen Union ein

Gut, dass es nur ein Test war: Der VfL nutzte am Mittwoch die Länderspielpause, um gegen Zweitligist Union Berlin im Spielrhythmus zu bleiben. Mit einigen Nachwuchsspielern im Kader musste sich der Wolfsburger Fußball-Bundesligist unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 1:3 geschlagen geben.

Voriger Artikel
Kapitän Benaglio bleibt vorerst die Nummer 1
Nächster Artikel
Das hat Ismaël schon verändert

War sauer nach der Testspiel-Pleite: Daniel Caligiuri (l.) und der VfL verloren gegen Union Berlin mit 1:3.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. „Ich muss gerade noch ein wenig herunterfahren“, sagte Daniel Caligiuri direkt nach Abpfiff. „Ich bin keiner, der gern ein Spiel verliert, ob es ein Test ist oder in der Liga“, sagte der Offensivmann. Dabei hatte es der VfL 35 Minuten lang gut gemacht, verlor im zweiten Durchgang aber komplett den Faden. Youngster Sebastian Stolze hatte nach sieben Minuten die erste VfL-Chance, als er im Strafraum angeschossen wurde und der Ball an den Pfosten ging. Wenig später bewahrte Torwart Koen Casteels sein Team im Eins-gegen-eins gegen Sören Brandy vor dem Rückstand.

Die Wolfsburger erzielten nach toller Kombination und Vorlage von Christian Träsch das 1:0 durch Daniel Didavi. Der Spielmacher schob die Hereingabe aus zehn Meter ins Tor. Doch der Bundesligist hatte Glück, dass zunächst Philipp Hosiner und einige Minuten danach auch Raffael Korte scheiterten - Letzterer erneut an Casteels, der den Ball mit dem Fuß zur Ecke lenkte.

Nach 39 Minuten war das Glück aber aufgebraucht und Union drehte die Partie binnen zwei Minuten: Zunächst erzielte Hosiner nach scharfer Hereingabe das 1:1, dann knallte Simon Hedlund das Leder aus 22 Metern sehenswert in den Winkel. „Das 1:1 darf so nicht fallen. Das zweite Tor war ein Sonntagsschuss“, ärgerte sich Caligiuri.

Und die Hauptstädter machten nach dem Seitenwechsel munter weiter. Dem eingewechselten Max Grün war es zu verdanken, dass die nervösen Wolfsburger nicht deutlicher verloren. Der VfL-Keeper parierte dreimal stark. Einmal war er aber machtlos, als der unsichere VfLer Carlos Ascues nach einer Ecke den Ball nicht klären konnte und Roberto Puncec den Ball aus kurzer Distanz nur über die Linie drücken musste. „Das war ab der 40. Minute zu wenig“, so Caligiuri.

mwe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell