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Schießt sich De Bruyne heute aus dem Formtief?

VfL Wolfsburg Schießt sich De Bruyne heute aus dem Formtief?

Es klemmt in der Offensive des VfL. Und ein ganz starker Grund dafür heißt Kevin De Bruyne. „Dass wir in den vergangenen Spielen nicht so gut waren, lag auch an ihm. Er hatte seinen negativen Anteil daran“, sagt Manager Klaus Allofs über den Neuzugang des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten klipp und klar.

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Noch nicht gut in Form: VfL-Offensivmann Kevin De Bruyne.

Die Daten des Belgiers sehen nicht gut aus. Noch kein Tor für den VfL, nur zwei Abschlüsse pro Spiel, seine Flanken kommen nur zu 16 Prozent an - und das entscheidende: De Bruyne gewinnt lediglich 45 Prozent seiner Zweikämpfe.

Wer sich nicht durchsetzt, kann dem Spiel seiner Mannschaft keinen Stempel aufdrücken. Allofs nimmt den Winter-Neuzugang zwar weiterhin in Schutz: „Man merkt ihm gerade sehr stark an, dass er in der Hinrunde sehr unregelmäßig bis kaum gespielt hat.“ Doch die Kritik von außen wird lauter. „Nach gelungenem Start hängt er sichtlich durch“, schrieb der „Kicker“. Die „Bild“ forderte: „Da muss mehr kommen!“ Und die „Sport Bild“ fand: „De Bruyne ist noch lange kein Diego“.

Ein Vergleich, der überflüssig und wenig nützlich ist - und dem die VfL-Profis entschieden widersprechen. „Diego ist ein Top-Spieler, aber sein Abgang ist kein Problem für uns“, sagt Naldo, der mit seinem Kumpel immer noch in ständigem Kontakt steht. Der Brasilianer glaubt an den Nachfolger des zu Atletico Madrid abgewanderten Spielmachers: „Wir haben jetzt Kevin, er ist ein super Spieler. Ich vertraue ihm. Die einzigen Probleme sind, dass er in England zu wenig Training hatte und dass es jetzt in unserer Mannschaft insgesamt nicht läuft.“

Heute kann sich De Bruyne aus dem Formtief schießen, muss das aber vielleicht von der ungeliebten Außenposition machen. Die spielte er zweimal beim VfL - gegen Hannover (1:3) und in Braunschweig (1:1). Beide Male sah es gar nicht gut aus.

rs

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