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Scheidhauer: „Ich will mich hier durchsetzen“

VfL Wolfsburg Scheidhauer: „Ich will mich hier durchsetzen“

Mit 20 Treffern hat er den VfL II fast in die 3. Liga geballert - und sich auf die Wunschliste einiger Zweitliga-Vereine sowie von Bundesliga-Aufsteigers Paderborn. Doch Kevin Scheidhauer hat sich jetzt entschieden, beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zu bleiben - mit einem großen Ziel: „Ich möchte und muss mich bei den Profis durchsetzen.“

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In der Regionalliga traf er fast nach Belieben: Kevin Scheidhauer (3.v.l.) erzielte 20 Treffer für den VfL II. Jetzt will ersich bei den Profis durchsetzen (r.).

Quelle: Boris Baschin

Er galt als einer, der den VfL verlassen könnte. Doch seinen Traum von der Bundesliga will sich Scheidhauer in Wolfsburg erfüllen! „Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich beim VfL bleiben werde. Ich will in die Bundesliga und wieder für die DFB-Auswahl spielen. Der kürzeste Weg ist über die Berliner Brücke. Ab 5. Juli werde ich bei den Profis Gas geben“, sagt der Leipziger, der als B-Jugendlicher nach Wolfsburg gekommen war und es 2012 mit einer Ausleihe nach Bochum in der 2. Liga versucht hatte.

Solch eine Chance hätte es auch jetzt wieder gegeben. „Aber ich wollte kein zweites Bochum. Ich weiß, was ich an Wolfsburg habe, und der VfL weiß, was er an mir hat“, so Scheidhauer nach einem Gespräch mit Manager Klaus Allofs: „Er hat mir meine Möglichkeiten aufgezeigt, und die sehe ich auch. Nun wünsche ich mir die gleiche Rückendeckung wie etwa bei Maxi Arnold oder Robin Knoche. Die braucht man als junger Spieler.“

Scheidhauer traut sich einiges zu: „Ich hatte eine gute Torquote und gehe mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison. Ich bin lernwillig und versuche, eine Alternative im Sturm zu sein.“ Dass es gegen Ivica Olic, Bas Dost und mögliche Neuzugänge wie Alvaro Morata oder Romelu Lukaku nicht einfach wird, weiß der 22-Jährige: „Die haben mehr Erfahrung und sicherlich einen großen Bonus.“ Aber, so Scheidhauer: „Ich muss mich vor denen nicht verstecken. Die dürfen mich nicht interessieren.“

Denn eines möchte er nicht mehr: „Auf Fußball in der 4. Liga habe ich keine Lust mehr.“

rs

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