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Schäfer und der Traum vom Finale

VfL Wolfsburg Schäfer und der Traum vom Finale

Um 3.44 Uhr, als die Boeing 737-800 in Braunschweig gestern Morgen sanft landete, war das Abenteuer Europa für den VfL nach dem Viertelfinal-Aus beim SSC Neapel beendet. Aber schon unmittelbar nach dem Schlusspfiff im Stadio San Paolo besangen die Wolfsburger Fans ihr nächstes Lieblings-Ziel.

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Sie wollen mit dem VfL nach Berlin: Rekordspieler Marcel Schäfer (l.) und Kapitän Diego Benaglio.

Quelle: Roland Hermstein

Der Klassiker „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ ertönte von den mitgereisten VfL-Anhängern. Nur kurze Zeit später, nachdem Marcel Schäfer das Ausscheiden aus der Europa League erklärt hatte, sprach auch er über die kommenden Aufgaben morgen in der Liga in Gladbach und am Mittwoch im Pokal-Halbfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld.

„Jetzt kommen die Wochen, die für uns entscheidend sind. Es geht um die direkte Champions-League-Qualifikation und ums Pokal-Finale. Jeder weiß, wie heiß wir auf Berlin sind. Wir waren schon öfter im Halbfinale und sind gescheitert. Ich kann gar nicht beschreiben, wie heiß wir auf dieses Halbfinale sind“, sagte Wolfsburgs Rekordspieler und fügte hinzu: „Für solche Spiele trainiert man jeden Tag, dafür arbeitet man jeden Tag - und dafür lebt man als Fußballer.“

Trotz aller Vorfreude betonte Schäfer auch immer wieder, dass alle Konzentration erst mal dem Ligaspiel in Gladbach gilt. „Das Bielefeld-Spiel interessiert mich noch in keinster Weise. Natürlich merkt man, dass unsere Fans diesem Spiel entgegenfiebern“, sagte VfL-Trainer Dieter Hecking, der sich jedoch keine Sorgen macht, dass einer seiner Profis morgen in Gladbach schon an Bielefeld denkt.

eh

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