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Schäfer fordert mehr Identifikation mit VW

VfL Wolfsburg Schäfer fordert mehr Identifikation mit VW

Es gibt kaum einen Fußball-Profi, der sich so offen, bedingungslos und herzlich zum VfL bekennt wie Marcel Schäfer. Dass Wolfsburgs Fußball-Bundesligist noch immer als Abklatsch von VW ohne Eigenleben betrachtet wird und einige Fans darunter leiden, kann der Linksfuß nicht verstehen. Schäfer: „Wir sind richtig stolz auf unseren Partner und wollen das als Mannschaft nun auch noch stärker zeigen.“

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Er steht auf den VfL: Am nächsten Samstag macht Marcel Schäfer sein 200. Bundesligaspiel. Eine Woche vor dieser Partie sagt der Wolfsburger Rekordspieler, warum man sich noch mehr mit Besitzer Volkswagen identifizieren sollte.

Quelle: imago sportfotodienst

Der VfL und Volkswagen, für viele Fußball-Puristen ist das ein rotes Tuch. Der Rekordspieler aber findet, man sollte mit dieser Verbindung offensiver und glücklicher umgehen. „Als Wolfsburger kann man doch auf genau das stolz sein, was einem immer vorgeworfen wird“, sagt er - und erläutert: „Mit Volkswagen haben wir einen starken Partner, den man als Spieler, Fan und Wolfsburger nicht verstecken muss, sondern zu dem man stehen kann. Alle profitieren davon, nicht nur in unserer Stadt, sondern praktisch weltweit. Volkswagen ist ein Musterbeispiel für ein TopUnternehmen. Wir sind ein Werksklub und finden das auch gut. Das sollten wir Spieler auch ruhig noch stärker betonen.“ Als Vorbild könnte Bayer Leverkusen dienen, das sich den Begriff „Werkself“ sogar schützen ließ. „VW ist ein Weltunternehmen, das auch für einen Fußballverein Vorbild sein kann, weil dort wichtige Werte gelebt werden“, so Schäfer. „VW ist da, wo wir hin wollen. Der Konzern hat sich stetig verbessert, hart gearbeitet und ist an die Spitze vorgestoßen. Das ist nicht möglich ohne eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Klingt sehr nach Fußball. Schäfer findet: „Ja, da kann man sich viel abschauen, damit wir unsere Ziele erreichen.“ Auf dem richtigen Weg sei man mit Manager Klaus Allofs. „Der nächste Schritt wäre, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und dann wieder international zu spielen. Das kann noch ein bisschen dauern. Aber VW hat auch Zeit und Arbeit gebraucht, um an die Spitze zu kommen“, meint Schäfer.

rs

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