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Schäfer feiert die Mega-Choreo

VfL Wolfsburg Schäfer feiert die Mega-Choreo

Am vorletzten Spieltag war der VfL 70 Jahre alt geworden. Die Fans des Fußball-Bundesligisten zelebrierten den besonderen Tag beim 0:0 in Ingolstadt mit einem Transparent. Am Samstag, im ersten Heimspiel nach diesem Ehrentag, sorgten sie „für Gänsehaut-Feeling“, wie es Marcel Schäfer treffend beschrieb.

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Mega-Choreografie: Vor dem Anpfiff gegen Berlin zeigten die Wolfsburger Fans, wie kreativ sie sind. Sie sorgten mit ihrer Aktion für Gänsehaut-Feeling.

Quelle: Boris Baschin

Der VfL-Rekordspieler hatte beim 2:0 gegen Hertha BSC nach langer Zeit mal wieder von Beginn an spielen dürfen. „Jeder weiß, was es mir bedeutet, in diesem Stadion spielen zu dürfen - gerade in solch einem Spiel“, sagte Schäfer und dachte an die Mega-Choreografie, die die Highlights der VfL-Geschichte zeigte. Es ging um die Meisterschaft, den Pokalsieg, den Bundesliga-Aufstieg, den Halbfinal-Sieg im DFB-Pokal 1995, als Zweitligist beim Erstligisten 1. FC Köln. Und die Choreo erinnerte an ein Freundschaftsspiel im Jahr 1961 gegen den FC Santos mit Fußball-Legende Pelé. „Diese Aktion bedarf keiner Worte, ich bin ja schon ein bisschen länger hier, habe einige Choreos unserer Fans erlebt, aber diese Aktion war herausragend“, lobte der Linksverteidiger.

Der 31-Jährige lieferte danach eine solide Leistung ab, nachdem er länger nicht mehr erste Wahl gewesen war - zuletzt hatte Schäfer beim Bundesliga-Finale der Vorsaison in Köln in der Startelf gestanden.

Dass er gegen die Berliner spielt, hatte sich bereits am Freitag im Abschlusstraining abgezeichnet. Schäfer meinte schmunzelnd: „Ich konnte mich drauf vorbereiten, in meinem Alter ist das ganz gut so. Denn: Wenn es zu schnell geht, geht‘s aufs Herz...“

Obwohl Schäfer bereits am Freitagabend wusste, dass er von Beginn an dabei ist, und er sich auf die Partie vorbereiten konnte, räumte er ein, dass er nervös war. „Wenn man nur hier und da spielt, ist das eben so“, so der VfL-Profi, der mit Wolfsburg Meister und Pokalsieger geworden und mit seiner Rückkehr in die Startelf „zufrieden“ war.

eh

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