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Schäfer: „Wie zwischen Himmel und Hölle“

VfL Wolfsburg Schäfer: „Wie zwischen Himmel und Hölle“

Es war nicht mehr lange zu spielen, das Pokal-Halbfinale in Bielefeld längst entschieden, als sich Marcel Schäfer am linken Knie verletzte. An seinem Problem-Knie, wo schon fast alles kaputt war. Doch der VfL-Rekordspieler hatte Glück im Unglück (WAZ berichtete). Nach dem „Schock von Bielefeld“ arbeitet er nun an seinem Comeback.

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Hatte Glück im Unglück: Marcel Schäfer (l.) setzt nach seiner Knieverletzung auf eine Quark-Therapie (r.).

Quelle: dpa

Bei einem Zweikampf war ein Nerv getroffen worden, was für eine komplette Instabilität des Knies gesorgt hatte. Gegen Hannover musste der Linksfuß deshalb noch zuschauen, aber möglicherweise kann er schon in dieser Woche wieder ins Training einsteigen. „Wann genau, kann man nicht sagen. Man muss sehen, wie das Knie jetzt auf die Belastung reagiert. Klar ist nur, dass es keine Geschichte ist, die zwei oder drei Wochen dauern wird“, so Schäfer, der noch Flüssigkeit im Knie hat und auf eine Quark-Therapie setzt - ein Foto davon postete er gestern Abend auf Facebook, schrieb dazu: „Manchmal ist Quark ein super Hausmittel.“

Wie heiß Schäfer ist, war schon in Bielefeld zu sehen. Obwohl er nach dem Zweikampf Schmerzen hatte, biss er auf die Zähne, machte nach einer Behandlung zunächst weiter - auch wenn das Spiel schon längst entschieden war und Trainer Dieter Hecking ihm zurief: „Jetzt komm‘ runter vom Platz!“ Aber Schäfer antwortete nur gefrustet: „Nein, ich spiele weiter. Im Knie ist doch eh schon alles kaputt...“ Zum Glück täuschte sich der 30-Jährige da - aber zunächst hatte es so ausgesehen, als ob Schäfer in Berlin nur Zuschauer sein könnte. „Ja, ich habe mich wie zwischen Himmel und Hölle gefühlt. Aber jetzt geht der Traum vom Finale doch in Erfüllung.“ Und Schäfer wäre nicht Schäfer, wenn er nicht noch hinzufügen würde: „Jetzt wollen wir das Ding auch holen!“

eh

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