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Schäfer: Noch keine Spielminute

VfL Wolfsburg Schäfer: Noch keine Spielminute

Keine Frage, er ist das Gesicht des VfL! Kein Profi setzt sich so für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ein wie Marcel Schäfer. In den vergangenen Wochen fand kaum eine Werbe- oder Benefiz-Aktion ohne den Ex-Kapitän statt. Nur an einer Stelle darf Schäfer seinem Klub derzeit nicht helfen: auf dem Platz.

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Gibt immer alles: VfL-Rekordspieler Marcel Schäfer (r.) hofft auf mehr Einsatzzeit.

Drei Pflichtspiele sind in dieser Saison gelaufen - nicht eine Minute (!) stand Schäfer dabei auf dem Feld. An Linksverteidiger Ricardo Rodriguez kommt er derzeit nicht vorbei. In der abgelaufenen Rückrunde war der Meisterspieler von 2009 aber immerhin noch ein regelmäßiger Joker gewesen. „Gar keine Einsatzzeit zu bekommen, ist nicht schön. Natürlich denke ich zuerst an die Mannschaft, aber danach verfolgt man natürlich auch persönliche Ziele, und die heißen bei mir: Einsätze bekommen. Ich will spielen, daher ist die Situation nicht zufriedenstellend. Wenn ich etwas anderes sagen würde, könnte ich mich gleich ins Büro setzen“, sagt Schäfer, der einen Anschlussvertrag für die Zeit nach der aktiven Karriere beim VfL unterschrieben hat.

Vor allem die vielen Spiele in drei Wettbewerben lassen Schäfer nun auf baldige Einsätze hoffen. „Davon erwarte ich mir einiges. Wir werden noch viele Spieler brauchen“, sagt er - und verspricht, was bei ihm sowieso niemand anzweifelt: „Ich werde mich jetzt nicht hängen lassen und immer 100 Prozent geben.“

Das macht er nicht nur im Training, sondern auch außerhalb des Platzes. Zuletzt schob der Linksfuß die Icebucket-Challenge der Nordkurve mit an, bei der 15.000 Euro für Krzysztof-Nowak-Stiftung gesammelt wurden. „Das war eine klasse Sache mit einem sensationellen Ergebnis“, freut sich Schäfer, der derartige Tätigkeiten „nicht als Pflichtveranstaltungen“ für sich selbst sieht.

rs

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