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Schäfer: Nach 804 Tagen endlich wieder ein Tor

VfL Wolfsburg Schäfer: Nach 804 Tagen endlich wieder ein Tor

Eine Flanke von rechts, eine kurze Annahme - und dann hinein ins Glück: Marcel Schäfer konnte es gar nicht so recht glauben, was ihm da am Samstag beim 1:1 bei Hertha BSC gelungen war. Der Routinier des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sorgte mit einem fulminanten Schuss für die zwischenzeitliche Führung.

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Raus mit der Freude: VfL-Routinier Marcel Schäfer nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in Berlin.

Quelle: dpa

„Das war Freude pur, schließlich ist‘s schon ein Weilchen her, dass mir ein Tor gelungen ist“, sagte das VfL-Urgestein. Richtig! Nach 804 Tagen, nach einem 3:0 der Wolfsburger beim SC Freiburg im Dezember 2013, war der Publikumsliebling endlich mal wieder zur Stelle.

Zu Hause ist der Linksfuß, der für Bodenständigkeit und ehrliche Arbeit steht, jetzt der King. Denn sein größter Kritiker, sein Sohn Elia, der in der Jugend des VfB Fallersleben kickt, misst seinen Papa immer nur an Toren. „Aber ich hoffe, dass er meinen Kopfball danach nicht gesehen hat - sonst hagelt es Kritik“, meinte der VfL-Torschütze kopfschüttelnd und erklärte: „Leider ist es so, dass ich immer noch kein Kopfballwunder bin, den hätte ich machen können - ja, sogar machen müssen. So wäre es eine perfekte Woche geworden für uns“, bilanzierte Schäfer nach den Partien gegen Ingolstadt, in Gent und jetzt in Berlin.

In diesen Spielen haben die Profis gezeigt, dass sie doch eine Mannschaft sein können - vor der englischen Woche war das nicht immer der Fall. „Hier und da wurde uns ja mal angekreidet, dass Einsatz und Kampf nicht immer bei 100 Prozent bei uns waren. Aber in dieser Woche hat man gesehen, dass wir Spiele immer gewinnen wollen. Das war ein deutlicher Schritt nach vorn - Einsatz und Kampf waren vorbildlich“, meinte Wolfsburgs Nummer 4. „Wir sind als Mannschaft zusammengerückt, gerade in solch einer Phase ist das wichtig.“ Und er hat seinen Teil dazu beigetragen - obwohl Schäfer weit nach dem Spiel immer noch sauer war, weil er den Kopfball versemmelt hatte.

eh

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VfL Wolfsburg
Nur keine Angst: Maxi Arnold (M.) und Co. kamen zu einem 1:1 bei Hertha (h. Per Skjelbred, v. Alexander Baumjohann).

Die Antwort auf die spannendste Frage im Wolfsburger Personalpuzzle hieß am Samstag Marcel Schäfer - und ausgerechnet der „ewige Schäfer“ war es, der das VfL-Tor im Spiel bei Hertha BSC erzielte. Weil danach Salomon Kalou für den Berliner Fußball-Bundesligisten noch ausglich, hieß es am Ende 1:1 (0:0).

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