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Schäfer: „Es waren gemischte Gefühle“

VfL Wolfsburg Schäfer: „Es waren gemischte Gefühle“

191 Tage war es her, dass Marcel Schäfer in einer VfL-Startelf gestanden hatte. Es war beim Halbfinal-Aus im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund. Diesmal lief‘s deutlich besser. Beim 4:2 in Krasnodar war der Linksverteidiger stark. Morgen könnte er sein Startelf-Comeback in der Fußball-Bundesliga geben.

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Publikumsliebling: Das Trikot aus dem Krasnodar-Spiel verschenkte Marcel Schäfer an einen treuen Fan.

Quelle: CP 24

Wahnsinn! Ein Jahr und sechs Tage wäre es morgen her, dass Schäfer beim Anpfiff eines Bundesliga-Spiels auf dem Rasen stand. Es war der 2:1-Sieg des VfL in Augsburg. Zwei Wochen zuvor hatte der Linksverteidiger zur Startelf gehört, die gegen Braunschweig verloren hatte - Schäfers letztes Liga-Heimspiel von Beginn an.

Die Rückkehr in die Startelf verlief in Krasnodar richtig gut. „Von Null auf Hundert voll da zu sein, ist nicht einfach. Hut ab - das war stark!“, lobte VfL-Kapitän Diego Benaglio seinen Zimmerpartner.

„Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich voller Selbstvertrauen war. Es waren eher gemischte Gefühle“, verriet Schäfer ehrlich. „Ich denke, das habe ich am Donnerstag ganz ordentlich gemacht, es hat ganz gut geklappt. Ich habe mich gefreut, dass ich wieder mal Spielpraxis sammeln durfte.“ Auch vom Manager gab‘s Anerkennung. „Er hat‘s sehr gut gemacht. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, da hat er Tempo aufgenommen - auf der Seite haben wir das sehr gut gelöst“, meinte Klaus Allofs.

Doch nun geht‘s für Schäfer weiter, wenn Linksverteidiger Ricardo Rodriguez nicht kann. „Leider hat sich Rici verletzt, das gönnt man natürlich keinem. Aber es ist ja unter anderem meine Aufgabe, dass ich da bin und der Mannschaft helfe, wenn er mal ausfällt“, so der Fanliebling. „Man hofft natürlich, dass man öfter mal einen Einsatz bekommt, ist ja klar.“

rs/apa

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