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Sascha Riether: „Mein Herz hängt noch am VfL“

WAZ-Interview Sascha Riether: „Mein Herz hängt noch am VfL“

Sascha Riether – beim VfL war er der Mann für die rechte Seite. 147 Mal hat er für Wolfsburg gespielt,und das zumeist auf einem konstant guten Niveau. Heute (15.30 Uhr), wenn Wolfsburgs Fußball-Bundesligist beim SC Freiburg gastiert, gibt‘s das Wiedersehen mit dem 31-Jährigen. Vorm Duell mit dem VfL sprach WAZ-Sportredakteur Engelbert Hensel mit dem Wolfsburger Meisterspieler.

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WAZ: Die wichtigste Frage vorweg: Wie geht es Ihnen?

Riether: Ganz gut, ich bin fast wieder zurück, nachdem mich kurz vor Saisonbeginn eine Entzündung im Knie für vier Wochen komplett hat aussetzen lassen. Jetzt bin ich dabei, wieder fit zu werden.

WAZ: Reicht‘s für einen Kurzeinsatz oder gar mehr gegen den VfL?

Riether: Ich hoffe, dass ich dabei sein kann, schließlich kommt der Verein, bei dem ich eine wunderschöne und erfolgreiche Zeit hatte.

WAZ: War das die erfolgreichste Zeit in Ihrer Laufbahn?

Riether: Ja, das ist so. Mit Wolfsburg habe ich 2009 den Titel geholt, habe Champions League gespielt und bin Nationalspieler geworden. Ich hoffe, dass es irgendwann mal ein Jubiläumsspiel gibt, wo wir alle wieder zusammen sein können.

WAZ: Viele Meisterspieler sind nicht mehr da. Zu wem haben Sie noch Kontakt?

Riether: Hauptsächlich zu Marcel Schäfer, aber auch zu Diego Benaglio. Ich kenne Robin Knoche noch, der kurz vor meinem Weggang zu uns hochgerückt ist. Und da ist auch noch Herbie Rüttger, der VfL-Zeugwart. Aber auch außerhalb des Fußballs habe ich noch Freunde in Wolfsburg.

WAZ: Wie wird das für Sie sein, wenn es gegen den VfL geht?

Riether: Mein Herz hängt immer noch an diesem Verein. Aber am Samstagnachmittag hat die Liebe 90 Minuten lang Pause, da gibt‘s dann keine Sympathien.

WAZ: Der SC Freiburg, bei dem Sie groß geworden und zu dem Sie vor der Saison zurückgekehrt sind, steht noch ohne Sieg da. Wie angespannt ist die Situation?

Riether: In Freiburg heißt das erste Saisonziel immer Klassenerhalt. Hier ticken die Uhren ein bisschen anders. Da bricht keine Unruhe aus, wenn mal ein paar Spiele nicht gewonnen werden.

WAZ: Sie haben schon in der Jugend für den Sportclub gespielt, wie lange wollen Sie noch Fußball spielen?

Riether (lacht): Ja, ja, ich weiß, wenn man beim Alter mal die 3 vorn stehen hat, muss man sich fragen: Wie lange kann ich noch spielen? Mir macht es noch großen Spaß. Und so lange das so ist, denke ich nicht ans Aufhören.

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