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Saisonziele ändern? „Gibt keinen Grund“

VfL Wolfsburg Saisonziele ändern? „Gibt keinen Grund“

So gut wie nie zuvor nach 14 Spieltagen, auf dem Weg zur besten Hinrunde der Vereinsgeschichte und uneingeschränkte Lobeshymnen der VW-Manager auf der Weihnachtsfeier - es läuft beim VfL. Doch für Manager Klaus Allofs ist das noch kein Grund, das Saisonziel zu ändern. Und Urgestein Marcel Schäfer bremst die Euphorie: „Nein, man kann nicht sagen, dass wir besser als in der Meistersaison sind.“

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So sieht Erfolg aus: VfL-Eigengewächs Maxi Arnold nach seinem Tor in Hannover.

Quelle: dpa

Die Zahlen sprechen dafür, und gut sieht‘s ja auch aus. Aber, so Schäfer, der mit dem VfL 2009 den Titel geholt hatte: „Ich kann nicht eine längere gute Phase wie jetzt mit etwas vergleichen, an dessen Ende wir Meister geworden sind.“ Zwar habe die Mannschaft „extrem an Stabilität gewonnen“, so der Linksverteidiger. „Aber hier und da gibt es Schwierigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Ob wir das weiterhin so gut lösen, müssen wir erst noch beweisen.“

Die Chancen, dass das gelingt und man den zweiten Tabellenplatz bis zum Saisonende verteidigt, stehen gut. Denn: „Wir sind unglaublich ehrgeizig - egal, ob jung oder alt. Man sieht, wie willig und gierig wir sind“, sieht‘s Schäfer ebenso wie das gesamte Umfeld. Bei der Weihnachtsfeier am Sonntagabend gab‘s allenthalben Schulterklopfen. Experten sehen den VfL als zweite Kraft der Bundesliga hinter den Bayern. „Die Tabelle lügt nicht. Wolfsburg ist Bayern-Jäger Nummer 1“, sagt etwa Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann.

Allofs sieht zwar „viele Gründe, um stolz zu sein“ und möchte auch „den Versuch starten, in dieser Saison in die Champions League zu kommen“. Allerdings werde die alte Zielsetzung, den fünften Platz aus der Vorsaison zu bestätigen, nicht davon abgelöst. „Aus der Geschichte des VfL heraus tun wir gut daran, den Mund nicht zu voll zu nehmen“, sagt Allofs. „Es gibt keinen Grund, unsere Ansprüche jetzt offensiver zu formulieren.“

rs

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