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Sachliche Analyse, gute Wünsche für die Roten

VfL Wolfsburg Sachliche Analyse, gute Wünsche für die Roten

Sollte Dieter Hecking bei der Pressekonferenz nach dem 2:2 gegen Hannover noch immer richtig sauer gewesen sein, so konnte er das zumindest einigermaßen gut verbergen. „Wir hatten alles im Griff. Aber es war in der zweiten Halbzeit einfach zu wenig“, analysierte der VfL-Trainer sachlich.

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Sah sein Team zu Recht bestraft: VfL-Trainer Dieter Hecking.

Quelle: Gero Gerewitz

Zur Pause hatte Wolfsburgs Fußball-Bundesligist mit 2:0 geführt. „Ein gefährliches Ergebnis, wenn man sich sicher fühlt“, befand Hecking. Und auch sein 96-Kollege Michael Frontzeck hatte festgestellt: „Es war eigentlich alles angerichtet für einen Wolfsburger Sieg...“

Ein bisschen musste sich der VfL über den einen Punkt am Ende sogar freuen. Hecking: „In der Pause habe ich noch gesagt, dass wir ganz konzentriert bleiben müssen - diesmal haben sie mir nicht richtig zugehört.“ Darum sei sein Team „zu Recht bestraft worden, normalerweise müssen wir‘s ja sogar am Ende noch 2:3 verlieren.“

Dank einer unerwarteten Aufholjagd hat Hannover 96 einen Punkt aus Wolfsburg entführt. Die Gäste aus der Landeshauptstadt kamen am Samstag im Niedersachsen-Derby beim VfL zu einem 2:2 (0:2), rutschten allerdings im Abstiegskampf vorerst auf den Relegationsrang .

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Immerhin: Der eine Punkt hilft vielleicht den 96ern im Abstiegskampf, auch wenn Hannover auf den Abstiegsrang 17 abrutschte. Hecking, der für die Landeshauptstädter als Spieler und Trainer aktiv war: „Ich wünsche den Roten, dass sie das schaffen - aber von alleine wird‘s nichts werden.“ Heimspiel gegen Bremen, dann in Augsburg und zum Schluss ein mögliches Endspiel gegen Freiburg - das ist das 96-Programm. „Da kann jetzt jedes Tor dafür sorgen, dass es in die eine oder andere Richtung geht“, so Hecking. „Ich bin froh, dass ich da oben stehe...“

Am kommenden Sonntag kann Hecking selbst helfen - mit einem Sieg bei 96-Konkurrent Paderborn. „Wir fahren da ja nicht hin, um zu verlieren“, so der VfL-Trainer schmunzelnd. „schon aus eigenem Interesse...“

apa

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VfL Wolfsburg
Ein bisschen standen sie sich selbst im Weg: Der VfL (l. Vieirinha, r. Naldo) mussten sich gegen 96 mit einem 2:2 begnügen.

Zur Halbzeit sah es so aus, als würde es aus Wolfsburger Sicht ein angenehm unaufgeregtes Niedersachsen-Derby geben. Der VfL hatte eine Zwei-Tore-Führung und alles im Griff. Aber dann wurde es (leider) unterhaltsam. Und Wolfsburgs Fußball-Bundesligist musste sich gegen Hannover 96 mit einem 2:2 (2:0) zufrieden geben.

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