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Rüdiger? Mbemba? Klose lässt das kalt

VfL Wolfsburg Rüdiger? Mbemba? Klose lässt das kalt

Der VfL sucht noch einen Innenverteidiger und hat mit Antonio Rüdiger (Stuttgart) und Chancel Mbemba (Anderlecht) zwei talentierte Kandidaten auf seiner Liste. Neue Konkurrenz? Timm Klose lässt das kalt.

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Gut drauf: In der Rückrunde hat sich Timm Klose einen Stammplatz erobert, spielte auch im Pokalfinale (l.) gut – und zeigt sich jetzt angesichts möglicher Abwehr-Verstärkungen kämpferisch.

Quelle: Photowerk (bb)

In der Rückrunde der vergangenen Saison hat sich der schweizerische Spaßvogel in die Startelf beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gespielt. Und diesen Platz will er nicht mehr hergeben...

Neben Abwehrchef Naldo war Klose in der VfL-Innenverteidigung gesetzt, nachdem er lange Robin Knoche von der Bank aus hatte zuschauen müssen. „Diesen Platz verteidige ich jetzt mit allem, was ich habe. Dass ich im Pokalfinale in Berlin gespielt habe, hat mich noch zusätzlich gepusht“, sagt er.

Nachdem er im Sommer 2013 aus Nürnberg gekommen war, flog Klose in seinem ersten Ligaspiel für den VfL gleich vom Platz. Knoche durfte ran, spielte souverän - und Klose schaute fast nur noch von der Bank aus zu. Es folgten Abwanderungsgedanken und Angebote. Auch in diesem Sommer. Klose: „Wenn man nicht viel spielt, ist es normal, dass man den einen oder anderen Gedanken hat, aber ich fand immer gut, dass der Manager und der Trainer gesagt haben: Wir glauben an dich.“

Dennoch musste Klose sich lange in Geduld üben, bis die Chance kam. Sie zu nutzen, war nach vielen Rückschlägen (Verletzungen, nicht mehr in der Nationalelf dabei) nicht selbstverständlich. „Jetzt habe ich wieder das Selbstvertrauen. Und ich habe auch keine Angst, wenn der VfL jetzt für die Abwehr noch einen holt. Weil ich mir hier zuletzt etwas erarbeitet habe“, so der 27-Jährige, der nach der Saison sein Comeback in der Nationalelf gefeiert hatte. „Das Thema Nati ist jetzt erst mal zweitrangig, ich will hier so Fuß fassen, dass ich aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken bin, dann kommt die Nationalelf von allein“, sagt Klose - und erinnert sich an seine lange Leidenszeit in Wolfsburg: „Ich bin auf die Schnauze gefallen. Aber das passiert mir kein zweites Mal.“

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