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Rückkehrer Bas Dost: Riesenschritt für mich

WAZ-Interview Rückkehrer Bas Dost: Riesenschritt für mich

Nach mehr als vier Monaten Pause hat der am Knöchel verletzte Bas Dost wieder ein Spiel für den VfL bestritten - beim 1:1 gegen St. Gallen. Es war nur eine Halbzeit. Es war nur ein Test. Aber für den Holland-Knipser war es etwas ganz Besonderes. Wie sich der Stürmer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten bei seinem Comeback gefühlt hat, erzählte er WAZ-Sportredakteur Robert Schreier.

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Überraschende Rückkehr aufs Spielfeld: Bas Dost  im Training in Donaueschingen – im WAZ-Interview verrät er, wie‘s war.

WAZ: Herr Dost, Sie sind wieder da!

Dost: Ja, ich hatte gar nicht erwartet, dass ich spiele - und schon gar nicht so lange. Ich dachte an 20 Minuten vielleicht. Dann hat mich der Trainer aber schon in der Halbzeitpause gebracht. Und ich muss sagen, es hat sich super angefühlt.

WAZ: Was macht der einst lädierte Knöchel?

Dost: Ich habe nur eine kleine Reaktion im Gelenk. Aber es war ein Spiel ohne Schmerzen. Das hatte ich seit fünf Monaten nicht mehr. Zuletzt habe ich beim 1:1 in Braunschweig gespielt, da tat der Knöchel schon weh. Für mich ist dieses Spiel gegen St. Gallen ein Riesenschritt.

WAZ: Trainer Dieter Hecking musste Sie aber ein bisschen dazu überreden?

Dost: Ja, ich habe nicht daran geglaubt, dass ich spielen kann. Aber es freut mich, dass er gesagt hat, dass ich auf den Platz soll. Nun hoffe ich, dass alles so gut bleibt.

WAZ: Wollen Sie zum Pokalspiel in zehn Tagen einsatzbereit sein?

Dost: Ein Ziel ist schwierig zu sagen. Das Wichtigste ist, dass ich fit bleibe und die Schmerzen nicht zurückkommen. Aber so wie es jetzt ist, darauf hatte ich die ganze Zeit gehofft. Jetzt müssen wir weitersehen. Mein Wunsch ist, dass ich für den VfL bald wichtig sein kann.

WAZ: Der Wunsch von Feyenoord Rotterdam, Sie zu verpflichten, hält sich. Trainer Fred Rutten schwärmt von Ihnen. Wie kommt das bei Ihnen an?

Dost: Es stimmt, ich habe mit Feyenoord gesprochen. Das heißt aber nicht, dass ich da auf jeden Fall hingehe. Feyenoord ist ein großer Verein in Holland. Aber ich bin hier. Und wenn mir die VfL-Verantwortlichen sagen, dass sie mich brauchen, bleibe ich auch.

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