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Rot-Flut: Allofs fordert mehr Cleverness

VfL Wolfsburg Rot-Flut: Allofs fordert mehr Cleverness

Die Rote Karte am vergangenen Sonntag gegen Christian Träsch war bereits der sechste Platzverweis für den VfL in dieser Saison. Damit haben die Wolfsburger ihren Fußball-Bundesliga-Rekord eingestellt. Damit der bisherige Spitzenwert in den letzten zehn Saisonspielen nicht auch noch überboten wird, mahnt Manager Klaus Allofs zu mehr Cleverness.

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Der sechste VfL-Platzverweis in dieser Saison: Schiedsrichter Markus Schmidt schickt Wolfsburgs Christian Träsch (r.) vom Platz.

Quelle: dpa

Glatt Rot gegen Träsch, Maxi Arnold und Daniel Caligiuri, Gelb-Rot gegen Luiz Gustavo (zweimal) und Timm Klose - mehr Platzverweise als der VfL hat in dieser Saison keine andere Mannschaft. Und mehr hatten die Wolfsburger in ihrer Bundesliga-Historie auch noch nie. 2001/02 und 2005/06 waren sie ebenfalls auf sechs Hinausstellungen gekommen.

Nun droht der Rot-Rekord! Doch Allofs steuert dagegen. „Auch wenn ich keine der drei Roten Karten als zwingend berechtigt einstufe, ist mir das natürlich viel zu viel. Durch die Dezimierungen schwächen wir uns jedes Mal selbst. Das hatte bei den entsprechenden Spielen entscheidenden Charakter“, geht der Manager kritisch mit den Platzverweisen um und denkt dabei auch daran, dass man alle Spiele, in denen die VfL-Sünder geflogen sind, verloren hat.

Die Schuld nur an die Schiedsrichter abzuschieben, hält er für falsch. „Wir regen uns über Entscheidungen auf - oft zu Recht. Aber wir sollten nicht sagen, dass uns die Schiedsrichter besser beurteilen müssen. Wir müssen cleverer werden!“, fordert Allofs. „Man sollte so agieren, dass wir den Schiedsrichtern gar nicht erst die Möglichkeit geben, auf Rot zu entscheiden.“

Ein gutes Beispiel sei der jüngste Platzverweis gegen Träsch. Allofs: „Meiner Meinung nach hat der Schiedsrichter das falsch wahrgenommen. Aber er konnte es so sehen, weil die Aktion natürlich heftig aussah.“

rs

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