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Rollendes VfL-Wohnzimmer mit 480 PS und 26 Paten

VfL Wolfsburg Rollendes VfL-Wohnzimmer mit 480 PS und 26 Paten

Großer Bahnhof für einen Bus: Gestern bekamen die Bundesliga-Fußballer des VfL Wolfsburg einen neuen Mannschaftsbus. Einen MAN Lion‘s Coach L. 480 PS stark. Etwa eine halbe Million Euro dürfte die Sonderanfertigung der VW-Tochter kosten.

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Gruppenbild mit Neuzugang: Profis, Sitz-Paten und der neue Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten VfL. Ebenfalls dabei war Comedian Matze Knop (r. Bild, l.), hier mit Trainer Dieter Hecking.

Quelle: Manfred Hensel

„Sieht toll aus und ist toll eingerichtet“, freute sich VfL-Manager Klaus Allofs. Chefcoach und Ex-Profi Dieter Hecking verriet: „Wir waren früher nach einer Fahrt kaputter als nach einem Spiel.“ Das sehe heute anders aus. Und das sei gut so: „Der Bus ist das Wohnzimmer für die Mannschaft, da muss sie sich wohlfühlen.“ Auch, weil Regeneration schon auf der Rückfahrt beginne. Die Profis können sich langmachen. Der Bus hat im Vergleich zum Serienmodell (52 Plätze) nur 34 Plätze. Der alte Bus wurde nach fast sechs Jahren und „rund 60.000 Kilometern pro Jahr“, wie VfL-Fahrer Guido Vicinotti verriet, abgelöst.

1088 VW-Mitarbeiter bewarben sich um eine Sitz-Patenschaft, 26 gewannen. Ihr Name ziert je einen Spielersitz. Eingestickt. Olaf Fudalla, früher beim VfB Fallersleben aktiv: „Tolle Sache. Da drückt man noch mehr die Daumen.“ Die Gewinner wurden mit ihrem Patenspieler fotografiert. Fudalla erwischte Junior Malanda, was ihn noch mehr freute: „So ein Glück. Ein Mittelfeldspieler wie ich und einer, dessen Spielweise ich sehr mag.“

Für ein bisschen Spaß sorgte Matze Knop. Der Comedian, der für seine Parodien von Prominenten wie Franz Beckenbauer bekannt ist, kam als Manni, der Busfahrer, interviewte in dieser Rolle auch Allofs und Hecking.

Kein Narr, wer beim Namen des Busses an Braunschweig denkt. Der Löwe auf der Bus-Front stammt von der 1971 übernommenen Firma Büssing, die 1903 in der Nachbarstadt gegründet worden war.

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