Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Rodriguez über sein schwerstes Jahr

VfL Wolfsburg Rodriguez über sein schwerstes Jahr

Neues Jahr, neues Glück - darauf hofft auch Ricardo Rodriguez. Hinter dem Linksverteidiger des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten liegen ganz schwere zwölf Monate, sportlich, aber vor allem privat. Doch 2016 will er neu angreifen.

Voriger Artikel
Benaglio: Deshalb ist das Trainingslager so wichtig
Nächster Artikel
Startschuss in Lagos: „Uns wird nichts fehlen“

Will sich wieder in Top-Form bringen: Wolfsburgs Linksverteidiger Ricardo Rodriguez (M.).

Quelle: Boris Baschin

Bei VfL-Trainer Dieter Hecking war Rodriguez eigentlich gesetzt. Richtig überzeugen wie im Jahr zuvor konnte er allerdings zu selten. „Es war schon mal besser, aber es war auch nicht schlecht. Es war okay - aber ich kann es besser“, sagt der 23-Jährige über seine Leistungen im vergangenen Jahr, in dem er sich nicht immer auf Fußball konzentrieren konnte.

Denn seine Mutter Marcela erkrankte schwer, im November verstarb sie schließlich. Ein großer Schicksalsschlag für den Linksverteidiger. „Sie hatte die Krankheit schon sehr lange. Das geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei. Das belastet dich immer, das ist doch völlig normal“, erklärt Rodriguez. Seine Mutter war sein größtes Vorbild.

Und so schwer das auch fällt: Der VfL-Profi will jetzt auch nach vorn blicken - und sportlich wieder Gas geben. „Es sind noch 17 Spiele, alles ist möglich“, sagt Rodriguez über die Lage in der Liga. „Aber wir können und müssen es besser machen, um bis zum Schluss oben dabei zu sein.“ Das gilt für ihn und für die gesamte Mannschaft.

Doch wie lange ist er noch ein Teil des VfL-Teams? Das große Real Madrid will ihn offenbar haben, am liebsten bereits im Winter. „Das ist ja schön zu hören“, sagt Rodriguez, „aber ich habe nichts mitbekommen. Da gibt‘s momentan nichts. Sonst hätte es mir mein Berater auch schon erzählt.“ Allerdings: Im Sommer greift erstmals eine Klausel mit einer fixen Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Vielleicht wird‘s auch das Jahr der Veränderungen für den 23-Jährigen...

tik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell