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Rodriguez steht vorm Comeback

VfL Wolfsburg Rodriguez steht vorm Comeback

VfL-Coach Dieter Hecking hatte sich am Wochenende noch skeptisch über ein schnelles Comeback von Ricardo Rodriguez geäußert. Doch nach dem Training gestern klingt der Linksverteidiger selbst wesentlich optimistischer. „Diesmal muss es reichen“, sagt er für einen Einsatz am Samstag in Hannover.

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Doppeltes Comeback? Rodriguez will wieder spielen und will mit Wolfsburg – wie einst mit Zürich – in die Königsklasse.

Am vergangenen Sonntag konnte Rodriguez nicht gegen Gladbach spielen, weil der entzündete Gesäßmuskel immer noch zwickt. Gestern machte er in der Einheit alles mit - beinahe ohne Probleme. „Ich habe fast nichts mehr gespürt, es geht mir wesentlich besser“, meinte der Schweizer, der entspannt und optimistisch wirkt. „Der Plan ist, dass ich am Mittwoch wieder voll mit der Mannschaft trainiere und am Samstag wieder spielen kann“, so Rici.

Bis dahin muss er allerdings nicht nur den kleinen Restschmerz im Hintern verlieren, sondern auch die Hemmungen im Kopf. „Ich habe gerade meine erste schwerere Verletzung, seitdem ich in Wolfsburg bin. Da denkt man natürlich öfter dran“, schildert Rodriguez, der sich allerdings keine Sorgen mache, dass es wieder schlimmer werden könnte: „Es ist eher eine Frage des Gefühls, dass wieder alles 100 Prozent in Ordnung ist.“

Zweifeln ist auch so gar nicht Rodriguez‘ Ding. Vielmehr brennt der Schweizer auf seine Rückkehr in die erfolgreiche Mannschaft. „Es war wichtig, dass wir gegen Gladbach gewonnen haben. Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir aber weiter siegen. Dafür ist das Spiel gegen Hannover sehr wichtig“, weiß Rodriguez. „Wenn wir das auch gewinnen, sind wir auf einem guten Weg.“ Und zwar dahin, wovon er selbst träumt - in der Champions League zu spielen. „Wir sind eine gute Mannschaft. Ich kann mir vorstellen, dass wir es am Ende schaffen können“, so der Verteidiger.

rs/eh

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