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Rodriguez spricht über den Nati-Streit

VfL Wolfsburg Rodriguez spricht über den Nati-Streit

Er hat seit vier Wochen nicht mehr Fußball gespielt - und dennoch war Ricardo Rodriguez in aller Munde. Der Streit über die Abstellung zur schweizerischen Nationalmannschaft hatte für Wirbel gesorgt. Jetzt spricht der Linksverteidiger des Bundesligisten VfL Wolfsburg erstmals selbst darüber - und gibt sich völlig entspannt: „So schwierig war das alles gar nicht für mich.“

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Endlich ist die Leidenszeit vorbei: Zuletzt musste der verletzte Ricardo Rodriguez die VfL-Spiele von der Tribüne aus beobachten und konnte auch bei der Nationalelf nur allein trainieren.

Quelle: imago (2)

Rodriguez war verletzt, die Nati forderte ihn an, der VfL war nicht begeistert. „Ich wusste ja, dass ich zur Nationalmannschaft gehen muss, so sind die Regeln. Unser Manager Klaus Allofs wusste das auch. Dann habe ich nicht gespielt, weil‘s besser war. Also ist doch nichts passiert“, gibt sich der VfLer cool.

Abgehakt! Die Frage ist jetzt, wann er dem VfL wieder helfen kann. Rodriguez trainiert voll mit und ist optimistisch: „Es geht mir besser. Ich merke die Verletzung nur noch ganz leicht, wenn ich in die Hocke gehe. Ein paar Tage müssen wir noch abwarten, aber es sieht gut aus für Samstag.“ Allerdings will der Verteidiger selbst grünes Licht geben: „Ich spiele nur, wenn ich bei 100 Prozent bin. Ich habe gelernt, Nein zu sagen, wenn es nicht geht.“

Schön ist aber: Es tritt endlich Besserung ein. In den vergangenen vier Wochen war‘s indes ein einziges Auf und Ab. „Diese Verletzung ist sehr schwierig“, beschreibt Rodriguez die Entzündung der Gesäßmuskulatur. „Es war besser geworden, und ich dachte, dass ich spielen kann. Dann habe ich aber mehr gespürt, und es war zu riskant.“

Statt auf dem Platz musste Rodriguez von der Tribüne aus zusehen. „Das war komisch für mich, da habe ich während meiner VfL-Zeit noch nie gesessen“, so der Dauerbrenner. „Jetzt will ich unbedingt wieder spielen und hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann.“

rs

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Für die VfL-Fans wäre es sicherlich das schönste Geschenk: Wenn alles glatt läuft, kann der neue Vertrag von Ricardo Rodriguez schon unterm Weihnachtsbaum liegen. Die Verhandlungen haben jedenfalls Fahrt aufgenommen - und laufen nach WAZ-Informationen im Moment sehr gut.

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