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Rodriguez soll Werbestar werden: Aber der VfL-Verteidiger wartet ab

VfL Wolfsburg Rodriguez soll Werbestar werden: Aber der VfL-Verteidiger wartet ab

Der Schweizer macht den Anfang: In den nächsten Tagen spielen die VfL-Profis wieder mit ihren Nationalmannschaften. Heute Abend ist als Erster Ricardo Rodriguez dran. Der Wolfsburger Linksverteidiger tritt mit den Eidgenossen in der EM-Quali bei Slowenien an - und wird in seiner Heimat immer begehrter.

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Unheimlich beliebt: VfL-Linksverteidiger Ricardo Rodriguez soll in der Schweiz nun auch Werbestar werden.

Die Geschichten über Rodriguez laufen in allen schweizerischen Medien rauf und runter. Das Boulevardblatt „Blick“ ernennt ihn zum „gefährlichsten Stürmer der Schweiz“, im seriösen „Tagesanzeiger“ ist die Rede vom „unverkäuflichen Millionenmann“. Bei den Fans hat der Züricher mit den Eltern aus Chile und Spanien inzwischen Bayern-Star Xherdan Shaqiri den Rang abgelaufen. Und bei Rodriguez‘ Management häufen sich die Anfragen von Firmen, die einen Werbevertrag mit ihm abschließen wollen.

Doch Rodriguez möchte nicht vorschnell zusagen. „Die Sponsoren müssen zu Rici passen“, sagt sein Berater Gianluca di Domenico. Es sei unglaubwürdig, wenn sein Klient plötzlich Werbung für Bücher macht, wenn er doch viel lieber ins Kino gehe, anstatt zu lesen. Mit Nike und der schweizerischen Abteilung von VW hat der Linksfuß Verträge - weil er in den Sachen des Ausrüsters seit Jahren spielt und mit der Automarke nicht nur wegen seines Vereins eng verbandelt ist. Rodriguez‘ erster selbst bezahlter Wagen war ein Scirocco.

Sportlich stehen für den torgefährlichen Verteidiger zwei Pflichtsiege mit der Schweiz an. Heute geht‘s in Slowenien zur Sache, am Dienstag in San Marino. „Die Punkte müssen bei uns bleiben“, sagt Rodriguez, wenngleich er mit seiner Saisonleistung trotz der Pflichtspiel-Tore noch nicht ganz zufrieden ist: „Was ich spiele, ist noch nicht top, das weiß ich selbst. Ich muss einige Kleinigkeiten verbessern.“

rs

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