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Rodriguez sauer: „Wir waren schwerfällig“

VfL Wolfsburg Rodriguez sauer: „Wir waren schwerfällig“

Jetzt hat‘s den VfL erwischt! Zum ersten Mal in dieser Saison gab‘s nach einem Europapokal-Abend eine Niederlage in der Fußball-Bundesliga. Der Auftritt der Wolfsburger beim 0:1 gestern Abend bei Borussia Mönchengladbach war enttäuschend. „Es ist keine Ungerechtigkeit, dass wir verloren haben“, fasste VfL-Manager Klaus Allofs zusammen.

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Ein spätes Tor, eine verdiente Niederlage

Zu oft hinterher gelaufen: Ricardo Rodriguez (r.) und seine VfL-Kollegen wirkten gestern alles andere als frisch.

Quelle: cp24

Elfmal war‘s gut gegangen, elfmal hat der VfL am Ende einer Europacup-Woche nicht verloren - bis gestern. „Wir hatten keinen guten Tag“, gab Linksverteidiger Ricardo Rodriguez zähneknirschend zu. „Wir waren schwerfällig und gar nicht frisch genug. So geht das nicht!“, schimpfte der 22-Jährige. Gladbach stellte Rodriguez und seine Nebenleute in der Abwehr immer wieder vor Probleme - sattelfest sieht anders aus. „Es ist trotzdem ärgerlich, am Ende so ein Tor zu kassieren“, erklärte Allofs.

Allerdings hätten die Gladbacher die Wolfsburger Nachlässigkeiten auch viel früher als in der 90. Minute durch Max Kruse bestrafen können. „Wir haben kein gutes Spiel abgeliefert, es war kein Tempo und kein Rhythmus drin“, kritisierte der VfL-Manager. Trainer Dieter Hecking sah‘s ähnlich: „Gladbach hat verdient gewonnen. In der zweiten Hälfte sind wir deutlich mehr hinterhergelaufen als uns lieb war. Am Ende waren wir nur noch darauf aus, den einen Punkt mitzunehmen.“ Diese Passivität ist von den Gladbachern kurz vor Schluss eiskalt bestraft worden.

Borussia Mönchengladbach hat seine Champions-League-Ambitionen untermauert und dem FC Bayern München vorzeitig die 25. deutsche Fußball-Meisterschaft beschert. Die Elf von Trainer Lucien Favre kam am Sonntag durch ein Last-Minute-Tor von Max Kruse zu einem 1:0 (0:0) gegen den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg.

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In der Liga geht‘s am Samstag mit dem Niedersachsen-Duell gegen Hannover weiter, dazwischen kommt am Mittwoch aber noch das Pokal-Halbfinale in Bielefeld. „Da müssen wir alles raushauen“, so Rodriguez, „damit wir danach eine breite Brust haben.“ Die können die Wolfsburger gut gebrauchen. „Die Belastung ist im Moment sehr hoch“, weiß Hecking. „Aber ich bin optimistisch, dass wir die direkte Quali für die Champions League schaffen.“

apa/tik/rau/eh

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VfL Wolfsburg
Da dreht der Torschütze ab: In der 90. Minute entschied Gladbachs Max Kruse mit seinem Treffer die Partie gegen den VfL Wolfsburg.

Durch ein Tor in der 90. Minute zu verlieren - das ist immer bitter. Gestern aber war die Niederlage verdient, denn im Duell der Champions-League-Kandidaten bei Borussia Mönchengladbach war der VfL die eindeutig schlechtere Mannschaft. Max Kruse hieß der Mann, der durch seinen ganz späten Treffer für die zweite Rückrundenniederlage des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sorgte.

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