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Rodriguez legt wieder Ulreich rein

VfL Wolfsburg Rodriguez legt wieder Ulreich rein

Das Freistoß-Schlitzohr des VfL hat wieder zugeschlagen: Beim 3:1 am Samstag gegen Stuttgart zirkelte Ricardo Rodriguez den Ball aus 41,5 Metern (!) ins Tor - und für den verdutzten VfB-Keeper Sven Ulreich war‘s ein ganz unangenehmes Déjà-vu.

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VfB-Torwart Ulreich ist verblüfft, der Ball ist drin: So war‘s in der Vorsaison (o.), so war‘s auch am Samstag (u.).

Quelle: Baschin (1) / Hermstein (2)

Rici und die Freistöße: „Ich hatte gleich ein gutes Gefühl, als ich geschossen habe“, sagt der Linksverteidiger. Seine Spezialität: Er zirkelt den Ball immer so vors Tor, dass dieser auch reingeht, wenn niemand mehr rankommt. So war‘s am Samstag - und auch in der Vorsaison hatte das zweimal hervorragend geklappt, unter anderem im Heimspiel gegen Stuttgart. Auch damals im Dezember 2013 war Ulreich im VfB-Tor der Leidtragende. „Der Torwart ist dann immer irritiert“, erklärt Rodriguez seinen Trick.

Vor seinem Treffer zum 2:1 am Samstag hatte Rodriguez den VfL bereits per Strafstoß („Wenn ich auf dem Platz bin, dann schieße ich auch“) in Führung gebracht. Doch nicht nur wegen seiner zwei Tore war‘s ein starker Auftritt des 22-Jährigen, der bis dato in der Rückrunde häufig nicht an die guten Leistungen aus der Hinrunde hatte anknüpfen können. „Aber ich habe ein gutes Selbstvertrauen - und jetzt ist es sicher noch ein bisschen größer geworden“, sagt Rodriguez. „Ich finde, ich habe ein gutes Spiel gemacht. So muss es weitergehen, jetzt muss ich im Pokal gegen Freiburg wieder gut spielen.“

Bereits heute (19 Uhr) sind die Breisgauer im Viertelfinale zu Gast in der VW-Arena. Der VfL will ins Finale nach Berlin. „Wir müssen ruhig bleiben und sehr konzentriert arbeiten“, so der Linksfuß, „dann bin ich sicher, dass wir es schaffen.“

tik

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VfL Wolfsburg
Wichtiger Sieg: Die beiden Verfolger gewannen auch, der VfL zementierte mit dem 3:1 gegen Stuttgart den zweiten Tabellenplatz.

Dass der VfL schönen Fußball spielen kann, ist mittlerweile klar. Am Ostersamstag aber beeindruckte er durch eine möglicherweise viel wichtigere Qualität: Abgezockt und mit am Ende fast schon beängstigender Souveränität besiegte Wolfsburgs Fußball-Bundesligist das Schlusslicht VfB Stuttgart mit 3:1 (1:1).

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