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Rodriguez ist der Mister Cool

VfL Wolfsburg Rodriguez ist der Mister Cool

Ricardo Rodriguez ist der Mister Cool des VfL – mit seinen beiden verwandelten Elfmetern bei Hoffenheim hatte er am Mittwochabend den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ins Pokal-Halbfinale geschossen. Damit hat er nun vier Strafstöße verwandelt – und liegt auf Platz fünf in der ewigen Elfer-Rangliste des Vereins.

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Ganz cool vom Punkt: VfL-Linksverteidiger Ricardo Rodriguez gehört nach seinen beiden verwandelten Elfmetern in Hoffenheim jetzt zu Wolfsburgs besten Strafstoß-Schützen.

In den Pokal- und Liga-Spielen haben seit 1992 nur Grafite, Siggi Reich, Martin Petrov und Charles Akonnor mehr Elfer verwandelt.  Und gegen das Verschießen scheint Rodriguez immun zu sein – auch wenn er sich offenbar vor dem Fehler fürchtet. Er sagte augenzwinkernd: „Ich hab‘s einfach im Blut...“ Innenverteidiger Naldo verrät: „Im Training hatte mir Rici gesagt, dass wenn er mal einen Elfmeter verschießt, er dann wohl von uns richtig Probleme bekommt.“

Doch von diesen Bedenken sieht man auf dem Platz nichts. Beim zweiten Elfer in Hoffenheim wollten auch Bas Dost und Ivan Perisic schießen. Rodriguez aber setzte sich durch, obwohl er selbst gefoult worden war. Trainer Dieter Hecking: „Ich habe kurz überlegt, ob ich eingreife. Aber Rici hat diese Überzeugung, er hat beide Elfer richtig gut geschossen.“ Rodriguez meinte: „Ich wollte unbedingt auch den zweiten machen. Ich habe mich gut gefühlt. Sicher waren da auch andere, die gerne schießen wollten. Aber ich hatte den Ball und wollte ihn nicht mehr hergeben“, so der Schweizer Eis-Mann.

Die VfL-Kollegen sind froh über die Elfer-Stärke von Rodriguez. Youngster Maxi Arnold sagt schmunzelnd: „Ich freue mich, dass er schießt. Er hat die Arschruhe dafür...“

rs/eh

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