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Rodriguez fällt weiterhin aus

VfL Wolfsburg Rodriguez fällt weiterhin aus

Er kommt einfach nicht wieder richtig auf die Beine: Ricardo Rodriguez musste auch für die Partie gegen Gladbach passen. Der Grund ist weiterhin seine Gesäßmuskel-Entzündung. Und schlimmer noch: Der VfL-Linksverteidiger fällt wahrscheinlich auch nächsten Samstag in Hannover aus.

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Wieder überzeugend: Marcel Schäfer (r., hier gegen André Hahn) wird wohl auch im Derby bei Hannover 96 erneut in der VfL-Elf stehen.

Quelle: Photowerk

Das deutete gestern Dieter Hecking an. „Rici hat jetzt seit fünf Wochen keinen Spielrhythmus mehr. Da muss man sich fragen, ob es Sinn macht, dass er in Hannover spielt“, so der VfL-Trainer.

Rückblick: Am 18. Oktober hatte Rodriguez für den VfL in Freiburg gespielt, danach bekam er muskuläre Probleme im Oberschenkel. Immer wieder stand er kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining, immer wieder folgte der Rückschlag mit stärkeren Schmerzen. Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt diagnostizierte dann die Gesäßmuskel-Entzündung. Rodriguez sagte nach einem Hin und Her auch ein Länderspiel ab. Vor einer Woche spielte er dann auf Schalke wieder - doch die Probleme kamen zurück. Gegen Everton und gestern gegen Mönchengladbach pausierte er.

„Rici ist nicht 100 Prozent einsatzfähig. Im Abschlusstraining wurde er belastet, sollte Flanken aus dem vollen Lauf heraus schlagen. Dabei spürte er noch etwas und hat selbst gesagt, dass es keinen Sinn hat zu spielen“, schildert Hecking, der die Verletzung zwar nicht nebulös findet: „Die Diagnose steht sicher.“ Aber der Coach mutmaßt, dass das Vertrauen des Schweizers in den eigenen Körper gelitten haben könnte: „Vielleicht ist es etwas im Kopf, dass ihn daran hindert zu glauben, dass er schon wieder zu 100 Prozent fit ist.“

Das Gute dabei: Sein Vertreter Marcel Schäfer war gestern richtig stark. Und auch Rechtsverteidiger Sebastian Jung zeigte sich nach seiner Einsatzpause verbessert. „Er hat das gut gemacht und auch den Weg nach vorn gefunden“, lobt Hecking.

rs/eh

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