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Rodriguez: Reicht‘s fürs Schalke-Spiel?

VfL Wolfsburg Rodriguez: Reicht‘s fürs Schalke-Spiel?

Ricardo Rodriguez ist nach seiner Länderspiel-Absage nicht mehr in der Schweiz - und wird ab Montag in Wolfsburg für sein Comeback in der Fußball-Bundesliga kämpfen. „Gut, dass er nun wieder bei uns sein wird“, freut sich VfL-Trainer Dieter Hecking.

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Kein Spiel für die Schweiz, Training in Wolfsburg: Ricardo Rodriguez.

Über die Nationalmannschafts-Nominierung des verletzten Rodriguez waren zwischen dem VfL und dem schweizerischen Verband Unstimmigkeiten aufgekommen. Die Wolfsburger Verantwortlichen wollten den Linksverteidiger nicht in die Schweiz reisen lassen, die Nati aber wollte ihren besten Mann fürs wichtige EM-Quali-Spiel gegen Litauen fit bekommen.

Dass die VfL-Seite Recht hatte, damit geht Hecking souverän um: „Ich hatte es ja vermutet, dass es nicht reicht. Aber es gibt nun mal Abstellungsfristen. Dass die Schweizer ihn sehen wollten, ist zu verstehen“, meint der Trainer, der aber auch klarstellt: „Es ist gut, dass die Schweizer selbst festgestellt haben, dass Rici noch nicht soweit ist und dass wir nichts vertuschen wollten.“

Rodriguez selbst hätte gern seiner Nationalmannschaft geholfen. „Ich habe alles versucht, um beim EM-Qualispiel gegen Litauen dabei zu sein. Leider lässt das meine Verletzung nicht zu“, sagt der Wolfsburger, der seit drei Wochen wegen einer Gesäßmuskel-Entzündung nicht mehr spielen konnte. „Dass er für sein Land spielen wollte, ist professionell von Rici“, zeigt Hecking Verständnis. Umso höher sei es dem Spieler anzurechnen, dass er deutlich signalisiert hat, dass es nicht reicht.

Am Montag kommt Rodriguez zurück nach Wolfsburg, spätestens Dienstag arbeitet er an seinem Comeback, das es am Samstag beim VfL-Spiel auf Schalke geben könnte. Das Testspiel der Schweizer gegen Polen am Dienstag lässt er dafür sausen. „Die Zeit bei uns zu nutzen, macht mehr Sinn“, so Hecking.

rs

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